Theaterstück „Hans im Glück“

Foto: Jens Englert

 

Auf Spurensuche können sich am Sonntag, den 21. Mai die Besucher des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen begeben. Am Internationalen Museumstag steht dort außerdem das Theaterstück „Hans im Glück“ auf dem Programm. Während sich manch Zuschauer die Frage stellen wird, ob weniger nicht manchmal mehr ist, werden Freunde alter Dampfloks diese Frage bei einer Fahrt mit dem Rhön-Zügle – angesichts des gemächlichen Tempos – an diesem Tag ganz bestimmt mit „ja“ beantworten.

Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ lautet in diesem Jahr das Motto des Internationalen Museumstags. Bei zwei Führungen können sich Besucher des Fränkischen Freilandmuseums Fladungen am Sonntag, den 21. Mai auf Spurensuche im Gelände begeben. Die Führungen beginnen um 11.00 und 14.00 Uhr, Treffpunkt ist an der Linde gleich nach dem Museumseingang. Es ist nur der normale Museumseintritt zu entrichten, weitere Kosten entstehen nicht.

In der Aktionsscheune des Dreiseithofs aus Leutershausen wird am selben Tag „Hans im Glück – Ein Spiel zur Schau von einer Frau und einem Maler“ gezeigt. Silke Ohlert vom flur-theater Weimarschmieden wird in dem einstündigen Figurentheaterstück die berühmte Märchenfigur der Brüder Grimm zum Leben erwecken. Ob Hans tatsächlich immer schlechter tauscht oder am Ende nicht der eigentliche Gewinner ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Das Theaterstück wendet sich an Erwachsene, eignet sich aber auch für Kinder ab 8 Jahren. Beginn der Premierenvorstellung ist um 15.00 Uhr in der Aktionsscheune. Es ist wiederum nur der Museumseintritt zu entrichten.

Die Schauspielerin Silke Ohlert hat zunächst an der Musikhochschule Stuttgart und anschließend an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst-Busch“ Figurentheater studiert. Von 2001 bis 2003 wirkte sie am Puppentheater des Meininger Theaters mit, ehe sie im Jahr 2004 das flur-theater Weimarschmieden gründete. Die letzten Jahre verbrachte Silke Ohlert hauptsächlich im Ausland, mittlerweile ist sie aber auch in Weimarschmieden, Fladunger Stadtteil und nördlichste Ortschaft Bayerns, wieder häufiger anzutreffen.

Von Weimarschmieden aus ist es nicht weit bis zum Freilandmuseum Fladungen, wo „Hans im Glück“ in diesem Jahr noch zwei weitere Male, nämlich am Samstag, den 24. Juni und Sonntag, den 24. September – jeweils wieder um 15.00 Uhr – aufgeführt wird. Das Bühnenbild, die Requisiten und natürlich die Figuren von „Hans im Glück“ entstanden in Zusammenarbeit mit dem Maler Uwe Harreck. Die Aufführungen sind somit ein schönes Beispiel für das Zusammenwirken von darstellender und bildender Kunst. Bei den Musikeinspielungen leistete Daniela Pototschnik Unterstützung.

 

Quelle: Fränkisches Freilandmuseum Fladungen