Dorfschreiberin Vera Vorneweg kommt nach Kaltenlengsfeld -Buch Präsentation am 5.3.22 geplant

Vera Vorneweg war 2018 für einige Monate die "Dorfschreiberin" in Kaltenlengsfeld. Sie sammelte Geschichten und brachte sich ins Dorfleben mit ein. Aus ihrem handgeschriebenen Manuskript ist nun ein fertiges Buch entstanden.

In Vera Vornewegs neuem Erzählband „Kein Wort zurück“, der ab sofort für 18 Euro beim Wartburg-Verlag/EVA erhältlich ist, möchte eine Frau eine Geschichte über das Dorf ihrer Kindheit schreiben.

Beim Verfassen des Textes stellt sie fest, dass ihr die Heimat fehlt. Nicht als Ort, sondern als Wort. Sie fängt an, nach dem Wort zu suchen und wird dabei in ein düsteres Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte geführt.

„Kein Wort zurück“ ist ein virtuoses Aufbegehren gegen die Sprachlosigkeit. Die Erzählung thematisiert den ideologischen Missbrauch von Sprache und sucht nach Verständigung und Auswegen in verfahrener Zeit.

Der Text entstand im Rahmen Vera Vornewegs Stipendienaufenthalt in Kaltenlengsfeld in der Hohen Rhön im Südwesten Thüringens.

Vera Vorneweg wurde 1985 in Mülheim an der Ruhr geboren und lebt in Düsseldorf. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien, wie beispielsweise das Thüringer Harald-Gerlach-Stipendium und das Stipendium „Künstler*innen im ländlichen Raum“.

Für den 5. März 2022 ist eine Buchpräsentation in Kaltenlengsfeld geplant. Über die Durchführung der Veranstaltung wird kurzfristig entschieden.