Großbrand auf Reiterhof in Bad Liebenstein: Stall- & Futterhalle vollständig zerstört

Am späten Samstagabend kam es auf einem Reiterhof in der Barchfelder Straße in Bad Liebenstein zu einem verheerenden Großfeuer, das die Stall- und Futterhalle komplett zerstörte.

Gegen 22:30 Uhr hätten Anwohner mehrere laute Knalle gehört, eine starke Rauchentwicklung beobachtet und den Notruf abgesetzt. Bereits um 22:42 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die etwa 25 mal 50 Meter große Halle bereits in Vollbrand, was eine unmittelbare Gefahr für die angrenzende Reithalle und weitere Gebäude darstellte.

Rund 50 Feuerwehrleute aus der gesamten Stadt sowie Unterstützung von der DRK-Bergwacht und der Schnelleinsatzgruppe aus Immelborn waren in der Nacht im Einsatz.

Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig, weshalb ein kontrolliertes Abbrennen des brennenden Materials notwendig war.

Tiere gerettet - Jetzt wird Hilfe benötigt

Die Feuerwehrleute konnten glücklicherweise alle Tiere retten: Zwei Pferde, die sich zum Zeitpunkt des Brandes noch in den Stallungen befanden. Eins der Pferde verletzte sich.

Die Feuerwehr ließ die Flammen bis in den heutigen Tag unter Kontrolle behalten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Das Feuer führte zu einem erheblichen Sachschaden von etwa 120.000 Euro. In der Halle waren mehr als 300 Tonnen Futter, darunter Heu und Stroh, eingelagert – allesamt für die kommende Wintersaison.

Durch das Feuer gingen die komplette diesjährige Heu- und Strohernte sowie Teile der Stromleitung verloren, was die Versorgung der Pferde erheblich beeinträchtigt.

Der Reiterhof bittet dringend um Unterstützung: Für die Versorgung der Tiere werden Heu und Stroh in jeglicher Menge benötigt. Interessierte Helfer werden gebeten, sich direkt beim Reiterhof zu melden. Auch kleinere Mengen sind eine große Hilfe, um die Versorgung der Pferde sicherzustellen.

Der genaue Brandhergang ist bislang unklar. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 120.000 Euro. Kreisbrandinspektor Christian Grebe war bei den Einsatzmaßnahmen vor Ort, um die Koordination zu unterstützen.

Der Reiterhof hofft auf solidarische Unterstützung der Bevölkerung, um die Versorgung der Tiere schnell wieder sicherzustellen.