Gastbeitrag von Pia Luther-Rommel
(Kita "Rhönzwerge" Schleid)
Spannende zwei Wochen liegen hinter den Kindern und Erzieherinnen der DRK-Kindertagesstätte „Rhönzwerge“ in Schleid. Ende Juni beschäftigten sie sich mit dem wichtigen Thema Feuerwehr.
Die erste Projektwoche startete gleich mit einem Highlight: ein Feuerwehrauto aus Kranlucken kam mit lauter Sirene und Blaulicht auf das Gelände der Kindertagesstätte gefahren.
Mit viel Engagement und Wissen erklärte Feuerwehrmann Markus Mihm den neugierigen Kindern, was an einem Feuerwehrauto alles dran ist, was es für Funktionen hat und was die Feuerwehr alles für Aufgaben hat.
Die Kinder durften einmal ausprobieren, wie es ist, in einem Feuerwehrauto zu sitzen und durften sogar die Sirene anschalten.
Mit einem lauten „Wasser marsch!“ zielten die Kinder mit dem Wasserstrahl einer Schlauchspritze auf Dosen, um diese umzuwerfen. Beim Versuch, einen Tischtennisball durch einen dicken Feuerwehrschlauch zu fädeln, bewiesen die Kinder große Geduld.
Das Projekt ging weiter mit allerlei Geschichten, Büchern, Hörspielen und kurzen Filmen zum Thema Feuerwehr. Sogar eine echte Uniform durften die Kinder anschauen und auch einmal anprobieren. Die Kinder lernten, wieso die Kleidung eines Feuerwehrmanns so wichtig ist und wie die Uniform vor dem Feuer schützen kann.
Es sollte eine große Wanderung zur Feuerwehrwache nach Geisa folgen. Nach einem weiten und anstrengenden Weg, wurden wir sehr herzlich von zwei Feuerwehrmännern, Herrn Uhlig und Herrn Reckenbeil, begrüßt.
Die Beiden führten uns durch die große Feuerwache und zeigten und erklärten uns die verschiedenen Dinge, die in einem Gerätehaus zu finden sind.
Alle Kinder waren sehr gespannt auf die große Drehleiter, die auf einem Geisaer Feuerwehrauto zu finden ist. Kindgerecht wurde erklärt, wozu die Drehleiter hilfreich sein kann.
Da bei einem Feuer oder Unfall nicht nur die Feuerwehr hilft, sondern auch der Rettungsdienst, durften die Kinder auch einmal in den Beruf des Rettungssanitäters schnuppern. Liebevoll und engagiert, bereitete Sandra Kind einen „Erste-Hilfe-Tag“ für die Kinder vor.
Sie zeigte den Mädchen und Jungen wie man richtig Verbände anlegt, Pflaster klebt und sogar wie die stabile Seitenlage funktioniert. Wir besprachen verschiedene Situationen, in denen man ein Rettungswagen benötigt und auch, wie man diesen rufen kann.
Dafür hatte Sandra ein Telefon dabei, mit denen die Kinder bei ihr anrufen und einen „Notfall“ melden konnten. Nachdem alle Kinder einmal an der Reihe waren, gab es zum Abschluss den „Erste-Hilfe-Führerschein“ und kleine Geschenke.
Einen Tag darauf kam mit Blaulicht und lauter Sirene dann auch ein echter Rettungswagen auf das Kita-Gelände gefahren. Die Kinder hörten sehr gespannt zu, was Herr Kritsch erklärte. Er zeigte uns die vielen Funktionen des Krankenwagens und berichtete, wann der Rettungswagen ausrückt.
Zum Abschluss der Projektwochen Feuerwehr, besuchten die „Rhönzwerge“ die Feuerwehr in Motzlar. Der Feuerwehrmann Dominik Schel und die Feuerwehrfrau Rosalie Schel zeigten uns eindrucksvoll das Gerätehaus in Motzlar sowie das Feuerwehrmuseum mit allerlei alten und antiken Ausrüstungsgegenständen.
Eine alte Wasserpumpe durfte einmal ausprobiert werden und die Kinder konnten mit neuen Schläuchen einen „Brand“ im Wald löschen. Im Anschluss ging es auf den Spielplatz in Motzlar. Die Kinder schwärmten von der Feuerwehr, die dann prompt noch mit lauter Sirene und Blaulicht an uns vorbeifuhr.
Wir bedanken uns ganz herzlich für das tolle Engagement bei der Feuerwehr Kranlucken, der Feuerwehr Geisa, der Feuerwehr Motzlar sowie bei Herrn Kritsch und Frau Kind.
Danke, dass ihr den Kindern eure Türen geöffnet habt, um in diese wertvolle und wichtige Arbeit der Feuerwehrmänner und -frauen und der Rettungskräfte hineinzuschnuppern.
Das Erzieherteam der „Rhönzwerge“ bedankt sich ebenso herzlich bei den Eltern für die große Unterstützung in diesen Wochen.















