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Bundeswehr übt ab Montag: Manöver im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Vom 28. September bis 1. Oktober führt das Aufklärungsbataillon 13 eine 72-stündige Gefechts- und Durchschlageübung durch – betroffen sind unter anderem Breitungen, Fambach und Brotterode-Trusetal.

Bundeswehr führt viertägiges Manöver durch nördlichen Landkreis

Vom 28. September bis 1. Oktober führt das Aufklärungsbataillon 13 eine 72-stündige Gefechts- und Durchschlageübung durch – betroffen sind unter anderem Breitungen, Fambach und Brotterode-Trusetal.

Das Aufklärungsbataillon 13 aus der Friedenstein-Kaserne in Gotha führt vom 28. September bis 1. Oktober 2026 eine 72-stündige Gefechts- und Durchschlageübung durch. Betroffen sind Teile des nördlichen Landkreises, darunter Breitungen, Fambach, Brotterode-Trusetal, Floh-Seligenthal und Kleinschmalkalden.

An der Übung sind rund 80 Soldaten sowie etwa 30 Radfahrzeuge beteiligt. Eingesetzt werden unter anderem vier Transportpanzer vom Typ „Fuchs“, acht Führungs- und Funktionsfahrzeuge „Eagle IV/V“ sowie zwei Panzerspähwagen „Fennek“.

Das schwerste Fahrzeug bringt es auf etwa 17 Tonnen. Während der Übung werden zudem bis zu vier Kleinstdrohnen zur Aufklärung eingesetzt.

Die Übung ist in drei Phasen gegliedert und umfasst mehrere Nachtmärsche. Die Anreise der Einheiten beginnt am 28. September ab 10 Uhr am Standortübungsplatz der Werratal-Kaserne in Bad Salzungen; Phase I läuft ab 12 Uhr bis zum 29. September, Phase II schließt sich von 29. September, 20 Uhr, bis 30. September, 19 Uhr, an.

Phase III beginnt am 30. September um 19 Uhr und endet am 1. Oktober um 13 Uhr; der Abmarsch ist bis 16 Uhr vorgesehen.

Gefechtslagen mit Übungsmunition sind auf dem Übungsplatz der Werratal-Kaserne angekündigt; außerdem ist in der ersten Übungsphase nordöstlich von Breitungen Einsatz von Übungsmunition vorgesehen. Weitere Gefechtslagen werden simuliert, diese sind jedoch ausdrücklich ohne Munition geplant.

Die Übungsteilnehmer bewegen sich bei Tageslicht und eingeschränkter Sicht auch abseits befestigter Wege, teils in kleinen Gruppen, und führen dabei Handwaffen, Übungsmunition und Nachtsichtmittel mit.

Die Bundeswehr weist darauf hin, dass es sich ausschließlich um Gerät zu Trainingszwecken handelt, und bittet die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Geräuschentwicklungen und Beeinträchtigungen.