Gastbeitrag von Martin Witzel
(Ortsteilbürgermeister Völkershausen)
„Daumen hoch“ heißt es ab sofort in Völkershausen, wenn jemand auf einer Mitfahrbank mitgenommen werden möchte!
Es wurden drei Mitfahrbänke im Ortsteil installiert, diese sind gefördert durch das LEADER-Programm des Wartburgkreises und von der Stadt Vacha im Eigenanteil finanziert. Ebenfalls wurde die Maßnahme durch die Jagdgenossenschaft mit einer Spende unterstützt.
Der Antrag wurde bereits letztes Jahr gestellt und die Umsetzung konnte nach der Bewilligung im Sommer erfolgen.
Gefertigt wurden sie durch die Tischlerei Six und der Schriftzug nachträglich durch die Bildhauerei Kranz gestaltet. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit an dieser Stelle.
Nun ist die Frage, was ist eine Mitfahrbank eigentlich?
Eine Mitfahrbank ist eine unkomplizierte Möglichkeit, die Mobilität im ländlichen Raum zu stärken, in dem jede Bank für eine Richtung steht.
Die Bank im Kreuzungsbereich Rodenberger/Vachaer Straße soll genutzt werden für Menschen die nach Vacha möchten, im Kreuzungsbereich In der Röde/ Wölferbütter Straße nach Wölferbütt und im Bereich Fritz-Reichardt-/Ochsenbergstraße in Richtung Forststraße.
Auch entgegengesetzte Richtungen sind möglich. Dazu muss nur die Person auf der Bank sitzen und einen Daumen heben, ähnlich wie per Anhalter zu reisen.
Dieses Konzept lebt also von einem Miteinander und ich hoffe auf viel Nutzung und Mitarbeit von allen Bürgerinnen und Bürgern.
Gleichfalls lädt so eine Bank auch zum Verweilen ein, ob nette Gespräche mit den Nachbarn oder auch eine Pause für ältere Menschen auf dem Weg oder Rückweg aus dem Dorfkern. Auch dafür sind die Bänke gedacht und sollen genutzt werden.
Besonders wichtig ist, dass Ordnung und Sauberkeit ebenfalls mit der Nutzung einhergehen. Wir haben es alle in der Hand, diese Verschönerung zu schätzen und zu erhalten.

