Gastbeitrag von Ulrich Mang
Am Donnerstag fand auf dem Weidberg der UNESCO-Tag der Staatlichen Grundschule Kaltenwestheim statt. Bereits am Vormittag war das UNESCO-Kommitte in der Schule unterwegs und erhielt Einblicke in die Arbeit und Projekte der Grundschule.
Ab 12 Uhr erwartete die Gäste, interessierte Menschen aus der Gegend und Politiker ein buntes Programm auf dem Weidberg.
Auch verschiedene politische Fraktionen aus dem Kreistag, Vertreterinnen des Schulamtes aus Suhl sowie Vertreter des Bildungsministeriums waren zu Gast und wohnten diesem besonderen Moment bei.
Die Kinder trugen Gedichte vor, sprachen Rhöner Platt und präsentierten Lieder rund um die Rhön.
Klaus Schilling, Bundeskoordinator der UNESCO-Projektschulen, betonte die verbindenden Werte der UNESCO und sprach über die Pflege des immateriellen Kulturerbes.
Er hob hervor, dass die Grundschule Kaltenwestheim nun Teil eines großen Netzwerks von rund 300 UNESCO-Schulen in Deutschland ist.
Die Grundschule ist die zweite UNESCO-Schule in ganz Thüringen. Zugleich ermunterte er die Schule, dieses Netzwerk aktiv zu pflegen, den Kontakt zu anderen UNESCO-Schulen auszubauen und als Katalysator in der Region sowie darüber hinaus weitere Schulen dazu zu ermutigen, sich ebenfalls in diese Richtung zu entwickeln.
Anschließend verlieh Klaus Schilling der Staatlichen Grundschule Kaltenwestheim den Status „Mitarbeitende UNESCO-Schule“.
Auch die Musikband„Fünf für alle Fälle“ war in kleiner Besetzung mit Sängerin Denise Reich und Gitarrist Thomas Schramm dabei. Gemeinsam mit den Kindern sangen sie „Kinder an die Macht“ von Herbert Grönemeyer.
Katrin Mischorr, Schulleiterin der Staatlichen Grundschule Kaltenwestheim, bedankte sich bei allen Beteiligten und zeichnete den langen und intensiven Weg der Grundschule bis hin zur UNESCO-Schule nach.
Besonderer Dank galt der UNESCO-Koordinatorin Monique Walter für ihre Unterstützung sowie den Lehrkräften, engagierten Eltern und Elternsprechern.
Danach herrschte auf dem Weidberg ein buntes Treiben. Die Landfrauen aus Unterweid, der Kanninchenzuchtverein sowie die Schnitzschule aus Empfertshausen waren vor Ort und bereicherten das Programm.
Eltern sorgten für Gegrilltes, während Großmütter und weitere engagierte Helferinnen und Helfer Kuchen, Kaffee, Würstchen und Getränke anboten.
Der UNESCO-Tag machte eindrucksvoll sichtbar, wie Bildung, Kultur, regionales Brauchtum und gemeinschaftliches Engagement miteinander verbunden werden.
Zugleich wurde deutlich, dass UNESCO-Schulen mit ihren Werten vor Ort viel bewegen und darüber hinaus eine große Strahlkraft entwickeln können.







