Landkreis SM weiht neue Photovoltaikanlage am Rhön-Gymnasium ein

Landrätin Peggy Greiser hat heute gemeinsam mit dem Schulleiter des Thüringischen Rhön-Gymnasiums und Vertretern der Installationsfirma BSH GmbH & Co. KG die neue Photovoltaikanlage der Schule in Kaltensundheim offiziell eingeweiht. Das Projekt ist die größte von insgesamt vier Photovoltaikanlagen, die der Landkreis Schmalkalden-Meiningen im Jahr 2026 auf kreiseigenen Gebäuden realisiert hat.

Die neue Anlage auf dem Dach des Schulgebäudes verfügt über eine Leistung von 31,28 Kilowatt-Peak. Zusätzlich wurde in der Schule ein Batteriespeicher des Herstellers Fronius mit einer Kapazität von rund 30 Kilowattstunden installiert. Der erzeugte Solarstrom wird vorrangig direkt vor Ort genutzt und versorgt sowohl das Gymnasium als auch die angeschlossene Mehrzweckhalle.

Überschüssige Energie kann im Batteriespeicher zwischengespeichert und später verwendet oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Bei einem gemeinsamen Rundgang ließen sich die Landrätin und die weiteren Gäste die Technik und die Funktionsweise der Anlage ausführlich erklären. Im Keller nahm Peggy Greiser den neuen Batteriespeicher sowie die dazugehörige Anlagentechnik in Augenschein. Anschließend ließ sie es sich nicht nehmen, bis unter das Dach zu steigen und durch ein Dachfenster einen persönlichen Blick auf die neuen Solarmodule zu werfen.

Auf einem der dabei entstandenen Fotos ziehen über ihr sogar die Tauben ihre Runden.

„Unsere Schulen und Verwaltungsgebäude eignen sich besonders gut für die Nutzung von Solarenergie. Ein großer Teil des Stroms wird genau dann benötigt, wenn die Photovoltaikanlagen Energie erzeugen. Mithilfe der Batteriespeicher können wir den Solarstrom zudem auch in den Abendstunden für die Grundlast der Gebäude nutzen“, erklärte Landrätin Peggy Greiser.

Mit dem Ausbau der Photovoltaik verfolgt der Landkreis das Ziel, den Eigenverbrauch erneuerbarer Energie zu erhöhen, die laufenden Stromkosten zu senken und die kreiseigenen Gebäude Schritt für Schritt energetisch weiterzuentwickeln.

Insgesamt befinden sich inzwischen 46 Photovoltaikanlagen auf kreiseigenen Immobilien. Sie erzeugen jährlich rund 1.360 Megawattstunden Strom und vermeiden damit rechnerisch etwa 794 Tonnen Kohlendioxid.

Neben der Anlage am Rhön-Gymnasium wurden 2026 weitere Photovoltaikanlagen an der Grundschule Vachdorf, der Thüringer Gemeinschaftsschule „Am Ruppberg“ in Zella-Mehlis und der Regelschule Floh-Seligenthal umgesetzt.

Begleitet wurde die Einweihung in Kaltensundheim auch von einem Fernsehteam des MDR Thüringen. Der Beitrag ist heute um 19 Uhr im „Thüringen Journal“ zu sehen.