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30.000Euro weg – Vermehrte Schockanrufe im Bereich Schmalkalden-Meiningen

Zwischen dem 16. und 18. Oktober 2026 meldet die Polizei mehrere Betrugsanrufe, bei denen älteren Menschen die Notlage vermeintlicher Angehöriger vorgetäuscht wurde; in einem Fall wurden Wertgegenstände im Wert von rund 30.000 Euro übergeben.

Wappen der Thüringer Polizei auf einem Pressebild der Landespolizeiinspektion Suhl.

Im Zeitraum vom 16.10.2026 bis 18.10.2026 registrierte die Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen eine Vielzahl von sogenannten Schockanrufen zum Nachteil älterer Menschen. Unbekannte Täter gaben sich am Telefon jeweils als Angehörige in einer Notlage aus und forderten Bargeld oder Wertsachen.

In einem der Fälle übergab ein Geschädigter Schmuck und Wertgegenstände im geschätzten Wert von etwa 30.000 Euro an einen bislang unbekannten männlichen Abholer. In den übrigen bekannt gewordenen Fällen entstand nach Angaben der Polizei kein finanzieller Schaden.

Die Landespolizeiinspektion Suhl rät dringend, nicht auf entsprechende Forderungen einzugehen, keine persönlichen oder finanziellen Angaben am Telefon zu machen und stattdessen das Gespräch sofort zu beenden. Bekannte Angehörige sollten unter den vertrauten Nummern zurückgerufen werden.

Die Polizei betont, dass Beamtinnen und Beamte niemals telefonisch zur Übergabe von Bargeld oder Wertsachen auffordern und dass Unbekannte grundsätzlich weder in Wohnungen gelassen noch mit Wertgegenständen beliefert werden sollten.

Wappen der Thüringer Polizei auf einem Pressebild der Landespolizeiinspektion Suhl.