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Zeitumstellung: Polizei warnt vor erhöhtem Einbruchsrisiko

Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es früher dunkel – das Polizeipräsidium Unterfranken bittet deshalb um erhöhte Aufmerksamkeit und gibt praktische Hinweise zum Einbruchschutz.

Symbolbild: Wohnhaus in der Dämmerung mit eingeschalteter Außenbeleuchtung

Mit der bevorstehenden Umstellung auf die Winterzeit rückt in der Rhön die Abenddämmerung in die frühen Nachmittags- und Abendstunden – und damit nach Einschätzung der Polizei ein gesteigertes Risiko für Wohnungseinbrüche.

Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet die Bevölkerung, aufmerksam zu sein und verdächtige Wahrnehmungen ernst zu nehmen.

Die Polizei weist darauf hin, dass Täter in der Dämmerung leichter erkennen können, ob Häuser oder Wohnungen unbewohnt wirken. Wer ungewöhnliche Personen oder Fahrzeuge in Wohngebieten beobachtet, soll dies melden. Besonders hilfreich sind Angaben zu Aussehen, Kennzeichen, Fluchtrichtung und Zeitpunkt der Beobachtung. Eine eigene Konfrontation mit Verdächtigen wird ausdrücklich nicht empfohlen.

Um das Einbruchsrisiko zu reduzieren, empfiehlt die Polizei einfache Vorsichtsmaßnahmen: Fenster und Türen sollten beim Verlassen des Hauses konsequent verschlossen werden.

Zeitschaltuhren oder Beleuchtung können Anwesenheit simulieren, Nachbarn sollten über längere Abwesenheiten informiert und Briefkästen regelmäßig geleert werden.

Außerdem rät die Polizei, Abwesenheiten nicht öffentlich in sozialen Netzwerken anzukündigen.

Bei aktuellen oder akuten Verdachtsfällen gilt: Die Polizei unverzüglich informieren, im Notfall über die 110. Die Behörden betonen, dass frühzeitige Beobachtungen und Hinweise dazu beitragen können, Einbrüche zu verhindern oder aufzuklären.