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Vortrag: Wie das Rhönschaf & alte Nutztierrassen eine Zukunft haben können 21.10.26

Welche Bedeutung alte Nutztierrassen für Biodiversität, regionale Identität und eine nachhaltige Landwirtschaft haben und wie das Arche-Projekt konkret zum Erhalt dieser Tiere beiträgt, erfahren Interessierte im Rahmen des Fachvortrags der Hessischen Verwaltungsstelle.

Kaum ein Tier ist so eng mit der Rhön verbunden wie das Rhönschaf. Seit Generationen gehört die traditionsreiche Rasse zum Landschaftsbild der Region und trägt dazu bei, die wertvollen Offenlandflächen der Rhön zu erhalten.

Doch viele alte Nutztierrassen haben heute mit einem anderen Bild zu kämpfen: Sie gelten als wirtschaftlich weniger attraktiv und verschwinden zunehmend aus den Ställen. In Deutschland stehen inzwischen mehr als 100 Nutztierrassen auf der „Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen“.

Wie wichtig der Erhalt dieser alten Haustierrassen ist und welche Besonderheiten sie auszeichnen, steht im Mittelpunkt eines spannenden Vortrags am 21. Oktober 2026 um 19 Uhr in der Hessischen Verwaltungsstelle in Hilders, Marienstraße 13.

Um dieses wertvolle genetische und kulturelle Erbe zu bewahren, hat die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) bereits 1995 das Arche-Projekt ins Leben gerufen.

Ziel ist es, seltene Nutztierrassen nicht nur zu erhalten, sondern sie weiterhin aktiv in der Landwirtschaft einzusetzen und so ihre besonderen Eigenschaften für kommende Generationen zu sichern.

Heute reicht das Netzwerk von einzelnen Arche-Höfen über ganze Arche-Dörfer bis hin zu Arche-Regionen. Mehr als 100 Einrichtungen engagieren sich bundesweit dafür, dass traditionelle Haustierrassen nicht aus unseren Landschaften verschwinden und auch künftig Teil regionaler Kultur und Landwirtschaft bleiben.

Welche Bedeutung alte Nutztierrassen für Biodiversität, regionale Identität und eine nachhaltige Landwirtschaft haben und wie das Arche-Projekt konkret zum Erhalt dieser Tiere beiträgt, erfahren Interessierte im Rahmen des Fachvortrags der Hessischen Verwaltungsstelle.

Referentin Antje Feldmann von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen gibt spannende Einblicke in die Arbeit des Arche-Projekts, stellt erfolgreiche Beispiele aus der Praxis vor und zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt, bedrohte Rassen langfristig zu erhalten.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.