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Von Kaltennordheim bis Tann: Neuer Radweg soll Thüringen & Hessen verbinden

Länderübergreifendes Radwegeprojekt schreitet voran – Ausbauarbeiten zwischen Weidberg und Unterweid laufen.

Gastbeitrag von Rüdiger Christ

Die Verbindung zwischen dem Feldatalradweg in der Thüringer Rhön und dem Ulstertalradweg in Hessen rückt ein Stück näher.

Das länderübergreifende Radwegeprojekt, das künftig eine durchgehende Fahrradverbindung von Kaltennordheim bis nach Tann ermöglichen soll, nimmt weiter Gestalt an.

Ein erster Abschnitt von Kaltennordheim über Kaltenwestheim bis hinauf zum Weidberg wurde bereits ausgebaut. Inzwischen gehen die Arbeiten an der weiteren Streckenführung in Richtung Unterweid voran. Dabei werden vorhandene Wege für die geplante Radwegeverbindung hergerichtet.

Weiterführung über Hundsbach nach Hessen

Von Unterweid aus soll ein bereits vorhandener Feldweg in Richtung Hundsbach auf Thüringer Seite entsprechend ausgebaut und als Radweg nutzbar gemacht werden.

Über diesen Abschnitt ist schließlich der Anschluss an den Ulstertalradweg bei Tann vorgesehen. Damit könnte die bisherige Lücke zwischen den beiden Radwegenetzen geschlossen werden.

Die Strecke führt durch das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und eröffnet Radfahrerinnen und Radfahrern reizvolle Einblicke in die landschaftliche Schönheit und Vielfalt der Rhön. Zugleich wird die besondere Schutzwürdigkeit dieser einzigartigen Kulturlandschaft erlebbar.

Mehrwert für die gesamte Rhön

Mit der geplanten Verbindung entstünde eine attraktive Möglichkeit, die Thüringer und Hessische Rhön auf einer durchgehenden Strecke zu erkunden.

Ob Familienausflug, sportliche Radtour oder mehrtägige Unternehmung, die Verknüpfung der beiden Radwegenetze würde die touristischen Möglichkeiten deutlich erweitern.

Bis der Lückenschluss von Kaltennordheim bis Tann vollständig hergestellt ist, sind noch weitere Arbeiten erforderlich. Dennoch zeigt sich, dass das länderübergreifende Projekt Schritt für Schritt vorankommt.

Für die Rhön wäre es ein wichtiger Beitrag zur touristischen Entwicklung und zur besseren Vernetzung beider Regionen.

Wichtiger Hinweis: Bei den laufenden Ausbauarbeiten handelt es sich um eine Baustelle. Die betroffenen Streckenabschnitte dürfen während der Bauphase weder betreten noch mit dem Fahrrad befahren werden. Die Absperrungen und Sicherheitshinweise sind unbedingt zu beachten.