Sie stehen an Feldrändern, säumen Wege und teilen Wiesen und Äcker: Hecken gehören seit Jahrhunderten zum Bild unserer Kulturlandschaft. Was auf den ersten Blick wie eine einfache grüne Abgrenzung wirkt, ist bei genauerem Hinsehen ein wahres Multitalent für Natur und Landschaft.
Welche Funktionen Hecken für eine vielfältige und widerstandsfähige Kulturlandschaft übernehmen, zeigt Alexandra Werdes, Vorsitzende des Vereins Heckenretter e. V., in ihrem Vortrag „Die Hecke – mehr als eine Grenze“.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, Marienstraße 13, 36115 Hilders, statt.
Der Verein Heckenretter e. V. beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit diesen unterschiedlichen Facetten der Hecke. Das Team verbindet Umweltbildung und fachliche Beratung mit praktischer Naturschutzarbeit und setzt sich dafür ein, Hecken als wertvolle Bestandteile unserer Kulturlandschaft zu erhalten und neu zu denken.
Dabei geht es nicht nur um die ökologische Bedeutung einzelner Hecken, sondern auch um die Frage, wie diese Landschaftselemente langfristig gepflegt, vernetzt und neu angelegt werden können.
Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für Natur- und Klimaschutz, Landschaftspflege und die Besonderheiten der Rhön interessieren. Die Teilnahme ist kostenlos.
Zur besseren Planbarkeit wird um Anmeldung gebeten: www.biosphaerenreservat-rhoen.de.
