Gastbeitrag von Alexander Peer
Die SG Johannesberg setzte beim ersten großen Ligawochenende ein deutliches Ausrufezeichen: Die zweite Mannschaft gewann ihr Debüt in Hessens höchster Spielklasse mit 6:2 gegen TuS Makkabi Frankfurt II und zeigte dabei vor allem in der ersten Halbzeit groß auf. 1-Auftritt: Nach nur zwölf Aufnahmen gewann er 125:33 und erzielte eine Höchstserie von 28.
Osman Aykul siegte im 8-Ball 7:3, Pius Baier feierte sein erstes Oberliga-Spiel mit einem 9:4 im 9-Ball, und Daniel Dimitrov stellte mit 7:4 im 10-Ball den 4:0-Halbzeitstand her. Nach der Pause kämpften die Frankfurter um einen Punktesprung und konnten zwei Partien für sich entscheiden.

Die jungen Johannesberger zeigten allerdings Nervenstärke: Pius Baier sicherte mit einem knappen 7:6 im 10-Ball vorzeitig den Gesamtsieg, Daniel Dimitrov machte mit einem deutlichen 9:4 im 9-Ball den 6:2-Endstand perfekt. Baier und Dimitrov blieben die erfolgreichsten Akteure des Tages mit jeweils zwei Einzelsiegen.
Auch die dritte Mannschaft lieferte in der Verbandsliga ein dramatisches Match: Gegen den 1. PBC Gießen dauerte der Spieltag bis tief in die Nacht, am Ende stand ein 4:4-Unentschieden. 1 (100:90), und Andreas Wildner war mit zwei Siegen (6:3 im 10-Ball und 6:2 im 8-Ball) der stärkste Johannesberger an diesem Abend.

Die vierte Mannschaft unterlag in der Landesliga den Billard Wölfen Gießen II knapp mit 3:5. Ingo König blieb an diesem Spieltag ungeschlagen (5:4 im 8-Ball, 5:3 im 10-Ball) und setzte gemeinsam mit Marco Laminski (5:3 im 8-Ball) wichtige Akzente, letztlich fiel die Entscheidung aber im letzten 9-Ball mit 5:6.
Nach dem erfolgreichen Bundesliga-Auftakt der ersten Mannschaft vor einer Woche zeigt das Wochenende, wie breit die SG Johannesberg im Poolbillard inzwischen aufgestellt ist: erfahrene Spieler unterstützen junge Talente, und die Teams präsentierten sich in allen Ligen kämpferisch und konkurrenzfähig.
