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Zwangsarbeit an der Werra – Vortrag in Vacha 30.9.26

Der Heimat- und Geschichtsverein Vacha e. V. lädt am Mittwoch, dem 30. September, um 19 Uhr zu einem Vortrag mit dem Thema „Zwangsarbeit an der Werra. Das Kalirevier im Nationalsozialismus“ in den Saal der Burg Wendelstein in Vacha ein. Der Eintritt ist frei.

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Der Heimat- und Geschichtsverein Vacha e. V. lädt am Mittwoch, dem 30. September, um 19 Uhr zu einem Vortrag mit dem Thema „Zwangsarbeit an der Werra. Das Kalirevier im Nationalsozialismus“ in den Saal der Burg Wendelstein in Vacha ein. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag widmet sich einem lange wenig beachteten Kapitel der regionalen Geschichte. Während des Zweiten Weltkriegs wurden zahlreiche ausländische Arbeitskräfte in das Werratal verschleppt und zur Arbeit in den Betrieben des Kalibergbaus sowie in weiteren Bereichen der regionalen Wirtschaft gezwungen.

Dr. Arndt Macheledt zeichnet die Strukturen und Dimensionen dieses Zwangsarbeitseinsatzes nach und stellt zugleich die Menschen in den Mittelpunkt, die davon betroffen waren.

Anhand konkreter Biografien, Zeitzeugenberichte und regionaler Quellen werden Herkunft, Unterbringung, Arbeitsbedingungen und Alltag der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sichtbar.

Darüber hinaus nimmt der Vortrag die zahlreichen Lager und Einsatzorte sowie die Rolle der Unternehmen und lokalen Akteure in den Blick.

Damit verbindet der Vortrag individuelle Lebensgeschichten mit der Entwicklung des Kalireviers während der nationalsozialistischen Diktatur und ordnet die Ereignisse an der Werra in das umfassendere System der NS-Zwangsarbeit und der Kriegswirtschaft ein.

Zugleich geht es um die Frage, wie nach 1945 mit diesem Teil der regionalen Vergangenheit umgegangen wurde und welche Bedeutung die Erinnerung an die Betroffenen heute besitzt.

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