Gastbeitrag von Alexander Martin
Mit dem dritten Festwochenende in Thüringen fand die Jubiläums-Trilogie zum 20-jährigen Bestehen des Premiumwanderwegs „DER HOCHRHÖNER“ ihren feierlichen Abschluss.
Unter dem Motto „ZUSAMMEN WANDERN“ führte die dreiteilige Wanderserie über insgesamt neun Etappen durch Bayern, Hessen und Thüringen und setzte ein starkes Zeichen für das länderübergreifende Gemeinschaftsgefühl im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön.
Rückblick: Erfolgreiche Auftakte in Bayern und Hessen
Der Startschuss der Jubiläumstour fiel im Mai in Bayern. Von Bad Kissingen über Frauenroth und den Kreuzberg bis zum Schwedenwall erlebten die Teilnehmer die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der bayerischen Rhön.
Im August folgte der zweite Teil in Hessen: Von Tann über die Milseburg, die Enzianhütte und die Wasserkuppe bis nach Gersfeld reichte der Bogen.
Fachliche Begleitung durch das Deutsche Wanderinstitut sowie die Verknüpfung mit dem 150-jährigen Jubiläum des Rhönklubs unterstrichen den hohen Stellenwert des Weges.
Das Finale in Thüringen: Drei Etappen voller Höhepunkte
Vom 18. bis 20. September bildete die thüringische Rhön den vielseitigen Schlusspunkt der Trilogie:
Von der Hochmoorlandschaft nach Kaltennordheim: Die erste Etappe führte vom Schwarzen Moor über den Grenzturm am Grabenberg – wo Einblicke in die Arbeit der Stiftung Naturschutz am Grünen Band gegeben wurden – zum Aussichtsturm „Noahs Segel“.
Neben einem Familienfest informierten dort regionale Institutionen wie der Landschaftspflegeverband Thüringer Rhön und das UNESCO-Biosphärenreservat.
Musikalisch abgerundet wurde der Tag in Kaltennordheim durch den Auftritt der „Kaltennordheimer Spatzen“ in der Rhönbrauerei Dittmar.
Kultur- und Erlebnistag im Feldatal: Die zweite Etappe gestaltete sich als absoluter Highlighttag.
Entlang der Strecke lagen der geschleifte Mückenhof mit Zeitzeugenberichten, die Dermbacher Hütte mit historischen Ferngläsern organisiert durch den Rhönklub Dermbach sowie anschließend in Glattbach, wo eine Laienschauspieltruppe Szenen zur Rhönpaulus-Sage aufführte. Nach dem Auftritt der Jagdhornbläser im Ibengarten klang der Tag im Museum Wiesenthal aus.
Gipfelblick und Gradierwerk-Kulisse: Die Schlussetappe führte über die Bernshäuser Kutte und den Pleß mit Turmbegehung und Mundartvorstellung bis nach Bad Salzungen.
Im Museumsgarten des Gradierwerks in Bad Salzungen wurden die Wanderer mit Live-Musik, Schausieden und regionaler Kulinarik empfangen.
Symbolische Staffelstabübergabe für den Rhöner Wandertag
Im Rahmen des Finales im Gradierwerk Bad Salzungen fand die symbolische Übergabe des Staffelstabs statt, der über alle drei Wochenenden mitgeführt worden war.
Da der Rhöner Wandertag im Jubiläumsjahr zugunsten der HOCHRHÖNER-Trilogie ausgesetzt wurde, übergab Johannes Metz (Rhön GmbH) gemeinsam mit Nancy Bojens (Solewelt Bad Salzungen) den Staffelstab an die stellvertretende Landrätin des Landkreises Rhön-Grabfeld, Frau Böhm, für die Ausrichtung des nächsten Rhöner Wandertags 2028 in Ostheim.
„Dass der HOCHRHÖNER seit zwei Jahrzehnten zu den Top-Aushängeschildern Deutschlands zählt, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis länderübergreifender Zusammenarbeit. Wer braucht um die halbe Welt reisen, wenn man in der Mitte von Deutschland ein so spektakuläres Natur- und Wandererlebnis geboten bekommt?
Die drei Jubiläumswochenenden in Bayern, Hessen und Thüringen haben eindrucksvoll gezeigt, wie der Weg Menschen aus ganz Deutschland und der Region zusammenbringt. Unser Dank gilt allen Partnern, Kommunen, Naturparken und Wanderführern, die dieses Jubiläumsjahr unvergesslich gemacht haben“, so Antje Meyer, Projektleitung HOCHRHÖNER, Rhön GmbH.
Über den HOCHRHÖNER
Der Premiumwanderweg erstreckt sich über 175 Kilometer durch das UNESCO-Biosphärenreservat Rhön in den drei Bundesländern Bayern, Hessen und Thüringen und feiert im Jahr 2026 sein 20-jähriges Bestehen.
Dank an Partner, Kommunen und Wegbegleiter
Ein Jubiläumsprojekt dieses Ausmaßes ist nur durch ein starkes, länderübergreifendes Netzwerk möglich. Ein besonderer Dank der Rhön GmbH gilt dem UNESCO Biosphärenreservat Rhön, den Naturparken sowie dem Rhönklub mit seinen Zweigvereinen für die eng verbundene Zusammenarbeit. Ebenso danken die Rhön GmbH den Städten und Gemeinden in Hessen, Bayern und Thüringen.
Ein herzliches Dankeschön geht zudem an die Stiftung Naturschutz Thüringen, den Landschaftspflegeverband Thüringer Rhön, die Solewelt Bad Salzungen sowie an all die engagierten Wanderführer, Referenten, Kulturschaffenden, Vereine und regionalen Gastronomiebetriebe.
Erst ihr persönlicher Einsatz hat die Jubiläumsetappen zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis gemacht.



