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Betrugsversuch in Dermbach: Seniorin sollte 180.000 Euro zahlen

Eine Seniorin aus Dermbach wurde am Dienstagnachmittag von Anrufern als Mitarbeiter des Meininger Klinikums kontaktiert. Dank der Wachsamkeit einer Bankmitarbeiterin blieb ein hoher Vermögensschaden aus.

Logo der Landespolizeiinspektion Suhl

Betrüger kontaktierten Dienstagnachmittag eine Seniorin aus Dermbach und gaben sich als Mitarbeiter des Meininger Klinikums aus. Sie behaupteten, ihr Sohn sei schwer erkrankt und für die Behandlung müssten 180.000 Euro in Vorkasse gezahlt werden.

Im Schockmoment fuhr die Frau zur Hausbank, um sich über eine größere Bargeldabhebung zu informieren. Die aufmerksame Mitarbeiterin fand das Anliegen verdächtig und nahm Kontakt zu dem Sohn der Rentnerin auf.

Der Sohn erkannte den Betrugsversuch sofort und die Polizei wurde verständigt. Es kam glücklicherweise zu keinem finanziellen Schaden.

Die Polizei rät, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen und niemals Geld aufgrund eines Anrufs zu übergeben oder zu überweisen. Im Zweifel sollte man auflegen und die betreffende Person oder das Krankenhaus über eine bekannte Telefonnummer selbst zurückrufen.

Sprechen Sie mit Angehörigen, Nachbarn oder Freunden, wenn Ihnen ein Anruf merkwürdig vorkommt, und informieren Sie bei Verdacht sofort die Polizei.