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Aktueller Betrugsversuch: Klinikum Hersfeld warnt vor Schockanrufen

Aus aktuellem Anlass warnt das Klinikum Hersfeld-Rotenburg eindringlich vor sogenannten Schockanrufen. In einem bekannt gewordenen Fall wurde eine Angehörige telefonisch von einem angeblichen „Unfallarzt“ des Klinikums kontaktiert.

Der Anrufer behauptete, die Mutter der Angerufenen habe einen Unfall erlitten und eine notwendige medizinische Behandlung könne nur durchgeführt werden, wenn zuvor ein hoher Geldbetrag gezahlt werde.

Das Klinikum stellt hierzu unmissverständlich klar:

Eine solche Geldforderung würde es im Klinikum Hersfeld-Rotenburg niemals geben. Eine medizinisch notwendige oder dringende Behandlung wird niemals von einer vorherigen Barzahlung, Überweisung oder sonstigen Geldübergabe durch Angehörige abhängig gemacht.

Herz-Kreislauf-Zentrum in Rotenburg an der Fulda des Klinikum Hersfeld-Rotenburg

Aus aktuellem Anlass warnt das Klinikum Hersfeld-Rotenburg eindringlich vor sogenannten Schockanrufen. In einem bekannt gewordenen Fall wurde eine Angehörige telefonisch von einem angeblichen „Unfallarzt“ des Klinikums kontaktiert.

Der Anrufer behauptete, die Mutter der Angerufenen habe einen Unfall erlitten und eine notwendige medizinische Behandlung könne nur durchgeführt werden, wenn zuvor ein hoher Geldbetrag gezahlt werde.

Das Klinikum stellt hierzu unmissverständlich klar:

Eine solche Geldforderung würde es im Klinikum Hersfeld-Rotenburg niemals geben. Eine medizinisch notwendige oder dringende Behandlung wird niemals von einer vorherigen Barzahlung, Überweisung oder sonstigen Geldübergabe durch Angehörige abhängig gemacht.

„Wer am Telefon behauptet, im Namen unseres Klinikums Geld für eine dringende Behandlung eines Angehörigen zu benötigen, handelt nicht in unserem Auftrag. Bitte gehen Sie auf solche Forderungen keinesfalls ein“, warnt die Geschäftsführung des Klinikums.

Die Täter nutzen gezielt die Sorge um Angehörige und erzeugen durch angebliche Unfälle, schwere Erkrankungen oder dringend erforderliche Operationen erheblichen Zeit- und Handlungsdruck. Dabei geben sie sich unter anderem als Ärzte, Klinikmitarbeiter, Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus.

Das Klinikum empfiehlt deshalb:

  • Keine Geldbeträge überweisen, übergeben oder bereithalten.
  • Keine Informationen über Bargeld, Konten oder Wertgegenstände nennen.
  • Das Gespräch beenden und sich nicht unter Druck setzen lassen.
  • Den betroffenen Angehörigen selbst über eine bekannte Telefonnummer kontaktieren.
  • Bestehen Zweifel an einer angeblichen Behandlung im Klinikum, sollte das Krankenhaus ausschließlich über die offiziellen, selbst recherchierten Kontaktdaten angerufen werden.
  • Bei einem Betrugsverdacht sollte die Polizei verständigt werden.

Auch die Polizei Hessen warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Täter geben sich unter anderem als Klinikpersonal aus und behaupten beispielsweise, nach einem Unfall müsse ein Familienmitglied sofort operiert werden und die Operation könne nur nach vorheriger Barzahlung erfolgen.

Wichtig ist deshalb: Ein Krankenhaus macht eine medizinisch notwendige Notfallbehandlung nicht von einer spontanen Geldzahlung eines Angehörigen abhängig.

Das Klinikum Hersfeld-Rotenburg bittet darum, insbesondere ältere Angehörige, Freunde und Nachbarn über diese Betrugsmasche zu informieren und die Warnung weiterzugeben.