Die Bürgerinitiative „Gegen Windkraft im Feldatal“ aus Stadtlengsfeld hat das Unesco‑Biosphärenreservat Rhön gebeten, die Nominierten für den Rhöner Biosphärenpreis um persönliche Stellungnahmen zur Windenergie in der Rhön zu bitten. In einem Schreiben vom 10. Oktober fordert die Initiative Antworten insbesondere zur Frage, wie die Kandidaten zum Bau von Windenergieanlagen in der Rhön und im Wald stehen.
Weiter verlangt die BI Ausführungen dazu, welche Bedeutung die Bewerber dem Schutz der Rhöner Kulturlandschaft, des Waldes, der Natur und des Landschaftsbildes beimessen. Ziel sei, die Positionen der Kandidaten transparent und vergleichbar darzustellen, damit die Öffentlichkeit eine informierte Entscheidung beim Publikumsvoting treffen könne.
Die Initiative erklärt, sie begrüße die Vergabe des Rhöner Biosphärenpreises an Menschen, die sich für die Heimat und den Erhalt der Rhön einsetzen, und wolle sich am Abstimmungsverfahren beteiligen. Da den Verfasserinnen und Verfassern keine direkten Kontaktdaten der Nominierten vorliegen, bittet die BI die Veranstalter um Weiterleitung der Fragestellung.
Angesichts des Stichtags für die Stimmabgabe am 15. November bittet die Bürgerinitiative um eine baldige Übermittlung der Antworten. Unterzeichnet ist das Schreiben von Heike Herbst (Urnshausen), Rita Langer (Weilar) und Dr. Johannes Görg (Stadtlengsfeld).
