Wer einen Menschen mit einer neurologischen Erkrankung pflegt, übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe, die oft mit großen emotionalen Herausforderungen verbunden ist. Dabei bleiben die eigenen Gefühle und Bedürfnisse im Pflegealltag häufig auf der Strecke.
Die neue Selbsthilfegruppe „Weiße Trauer Eisenach“ bietet pflegenden Angehörigen einen geschützten Raum, um sich auszutauschen, gegenseitig Halt zu geben und Verständnis füreinander zu finden.
Die im Jahr 2026 gegründete Gruppe richtet sich an Angehörige, die Menschen mit neurologischen Erkrankungen betreuen und pflegen. Im Mittelpunkt der Treffen stehen der persönliche Austausch und die Möglichkeit, auch über Gefühle, Sorgen und Belastungen zu sprechen, für die im Alltag oft wenig Platz bleibt.
Die Gespräche mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen können entlasten, neue Perspektiven eröffnen und das Gefühl vermitteln, mit den eigenen Herausforderungen nicht allein zu sein.
Die nächsten Treffen finden am 12. November und 10. Dezember 2026, jeweils von 12.30 bis 14.30 Uhr, in den Räumen der Ökumenischen Hospizgruppe, Goethestraße 25a in Eisenach, statt. Ansprechpartnerinnen der Gruppe sind Claudia Kallensee und Jana Steiner.
Interessierte und pflegende Angehörige sind herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für weitere Informationen steht die Selbsthilfekontaktstelle des Wartburgkreises zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Maike Schmidt vom Landratsamt Wartburgkreis, Erzberger Allee 14, 36433 Bad Salzungen. Sie ist telefonisch unter 03695 617419 oder per E-Mail an maike.schmidt@wartburgkreis.de erreichbar.