20 Jahre Selbstständigkeit – Claudia Kircher feiert Praxisjubiläum

Beitrag von Martin Veltum

Im August 2026 blickt Claudia Kircher aus Buttlar auf 20 Jahre berufliche Selbstständigkeit zurück.

Seit 2006 ist die 43-Jährige als Physiotherapeutin selbstständig tätig und hat ihr berufliches Spektrum in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontinuierlich um Osteopathie und Naturheilkunde erweitert.

Ihre Selbstständigkeit begann am 1. August 2006 im Ärztehaus Dr. Büchel in Geisa, wo sie bis 2017 als niedergelassene Physiotherapeutin praktizierte.

Im Jahr 2010 eröffnete sie zusätzlich eine Physiotherapiepraxis in Hohenroda-Mansbach. Zunächst befand sich diese in angemieteten Praxisräumen innerhalb eines Ärztehauses.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich auch dieser Standort kontinuierlich weiter. Heute ist Claudia Kircher Eigentümerin einer eigenen Immobilie in Mansbach, in die sie ihre Physiotherapiepraxis integriert hat. Der Praxisstandort in Mansbach besteht bis heute.

Parallel zu ihrer Praxistätigkeit bildete sich Claudia Kircher kontinuierlich weiter. Von 2013 bis 2017 absolvierte sie berufsbegleitend eine vierjährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Osteopathin.

Darüber hinaus schloss sie eine weitere zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Kinderosteopathin ab und erweiterte damit ihr therapeutisches Spektrum auch um die osteopathische Behandlung von Säuglingen und Kindern.

Im Jahr 2017 begann ein weiterer Abschnitt ihres beruflichen Weges. Nach Abschluss ihrer Osteopathieausbildung und dem Neubau des Wohnhauses der Familie in Buttlar entstanden dort auch eigene Praxisräume. Nach bestandener Heilpraktikerprüfung im März 2018 eröffnete sie dort ihre Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde, die bis heute besteht.

Ein besonderer Meilenstein ihres beruflichen Werdegangs führte Claudia Kircher 2018 in die USA. An der renommierten A.T. Still University in Kirksville, Missouri, besuchte sie ein Sommersemester im Bereich Osteopathie.

Die Universität geht auf Andrew Taylor Still, den Begründer der Osteopathie, zurück. Das 1892 gegründete Kirksville College gilt als die erste osteopathische Ausbildungsinstitution der Welt.

Während ihres Aufenthaltes vertiefte Claudia Kircher nicht nur ihre osteopathischen Kenntnisse, sondern beschäftigte sich auch mit wissenschaftlicher Forschung und osteopathischen Studien und wirkte an Studienarbeiten mit.

Als eine von nur wenigen deutschen Teilnehmerinnen empfand sie die Möglichkeit, an diesem traditionsreichen Ort der Osteopathie zu lernen und wissenschaftlich zu arbeiten, als besondere Ehre und prägende Erfahrung ihres beruflichen Weges.

Ein weiterer internationaler Weiterbildungsaufenthalt folgte 2019 in London. An der University of Westminster nahm Claudia Kircher an Kursen im Bereich Herbal Medicine (Pflanzenheilkunde) teil.

Die Universität bot zu dieser Zeit eine akademische Ausbildung im Bereich der Pflanzenheilkunde an.

Für Claudia Kircher bot der Aufenthalt die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der traditionellen und wissenschaftlich orientierten Anwendung von Heilpflanzen zu vertiefen und weitere internationale Einblicke in die Naturheilkunde zu gewinnen.

Der Schwerpunkt ihrer heutigen Tätigkeit liegt insbesondere in der osteopathischen Medizin und Naturheilkunde.

Ihr Behandlungsspektrum umfasst unter anderem naturheilkundliche Beratung, Infusions- und Injektionstherapien, verschiedene Schröpfverfahren sowie ordnungs- und regulationstherapeutische Ansätze.

Einen besonderen Stellenwert nimmt für Claudia Kircher zudem die Blutegeltherapie ein, mit der sie in ihrer naturheilkundlichen Praxis sehr gerne arbeitet. Ergänzend führt sie Pilateskurse durch.

Auch wissenschaftlich und akademisch hat Claudia Kircher ihre osteopathische Ausbildung weiter vertieft. An der Universität Krems in Österreich absolviert sie berufsbegleitend über einen Zeitraum von drei Jahren ein Masterstudium im Bereich Osteopathie.

Damit verbindet sie ihre langjährige praktische Erfahrung mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit osteopathischer Medizin. Auch dieses Studium absolviert sie parallel zu ihrer selbstständigen Tätigkeit, ihrer Familie und ihren weiteren Aufgaben.

Neben ihrer therapeutischen und wissenschaftlichen Tätigkeit ist Claudia Kircher auch als Autorin aktiv. Sie ist Mitautorin des „Hausbuchs der Heilpflanzenverarbeitung“, das mittlerweile in der zweiten Auflage erschienen ist und sich zum Bestseller entwickelt hat.

Eine besondere Rolle auf ihrem bisherigen Weg spielt für Claudia Kircher ihre Familie. Große Dankbarkeit empfindet sie gegenüber ihren Eltern Alfred Kircher und Barbara Kircher-Storch.

Beide haben sie über all die Jahre tatkräftig unterstützt, ihr in vielen Bereichen den Rücken freigehalten und ihren beruflichen und persönlichen Weg entscheidend mit ermöglicht und geprägt.

Auch das berufliche Vorbild ihrer Mutter hat ihren eigenen Weg in die Selbstständigkeit mitgeprägt. Barbara Kircher-Storch war selbst 34 Jahre als selbstständige Hebamme tätig und führte eine eigene Hebammenpraxis.

Unternehmergeist, Selbstständigkeit, Verantwortung und insbesondere die Arbeit für und mit Menschen waren somit schon früh Teil des familiären Umfelds.

Von besonderer Bedeutung ist für Claudia Kircher ebenso die Unterstützung ihres Ehemannes Sebastian Reuter-Kircher.

Er begleitet und trägt ihren beruflichen Weg seit vielen Jahren mit und gibt ihr den notwendigen Rückhalt, um Familie, Selbstständigkeit und die zahlreichen berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildungen miteinander verbinden zu können.

Dabei ist diese Unterstützung keineswegs selbstverständlich: Sebastian Reuter-Kircher ist selbst bei der Stadtverwaltung Geisa berufstätig und übernimmt darüber hinaus zahlreiche Aufgaben im gemeinsamen landwirtschaftlichen Betrieb.

Trotz seiner eigenen beruflichen Verpflichtungen hält er seiner Frau immer wieder den Rücken frei und übernimmt insbesondere dann einen großen Teil der Verantwortung für die gemeinsamen Kinder und den Familienalltag, wenn Claudia Kircher aufgrund ihres Studiums, ihrer Fort- und Weiterbildungen, Forschungsaufenthalte oder anderer beruflicher Verpflichtungen unterwegs ist.

Für Claudia Kircher ist diese partnerschaftliche Unterstützung von unschätzbarem Wert. Sie weiß ihre Kinder und die Familie bei ihrem Mann gut aufgehoben und kann sich dadurch mit der notwendigen Ruhe und Sicherheit ihren beruflichen Aufgaben widmen.

Dass Sebastian neben seinem eigenen Beruf und der Landwirtschaft bereit ist, ihre beruflichen und akademischen Ziele mitzutragen und ihr immer wieder Freiräume dafür zu ermöglichen, empfindet sie als großes Geschenk.

„Mein Mann hat selbst einen ausgefüllten beruflichen Alltag und trotzdem war und ist es für ihn selbstverständlich, mich auf meinem Weg zu unterstützen. Wenn ich für mein Studium, für Fortbildungen oder beruflich unterwegs bin, übernimmt er vieles zu Hause und ist für unsere Kinder da.

Zu wissen, dass er hinter mir steht und unsere Familie gemeinsam mit mir trägt, gibt mir unglaublich viel Kraft und Sicherheit. Viele meiner beruflichen Schritte wären ohne ihn in dieser Form gar nicht möglich gewesen.“

Für Claudia Kircher gehören deshalb auch die Leistungen ihres Mannes zu ihrer eigenen 20-jährigen Geschichte der Selbstständigkeit.

Denn hinter vielen beruflichen Möglichkeiten standen immer wieder gemeinsame Organisation, gegenseitiges Vertrauen und die Bereitschaft, als Familie zusammenzuhalten und füreinander einzustehen.

Neben ihrer Familie ist für Claudia Kircher auch ihr christlicher Glaube eine wichtige Quelle der Kraft und Zuversicht. Das Vertrauen auf Gott hat sie auf ihrem bisherigen Lebens- und Berufsweg begleitet, ihr gerade bei wichtigen Entscheidungen immer wieder Mut gegeben und sie darin bestärkt, neue Wege zu gehen.

„Vieles im Leben lässt sich planen, aber eben nicht alles. Mein Glaube und mein Gottvertrauen haben mich über all die Jahre getragen und mir immer wieder die Zuversicht gegeben, dass sich zur richtigen Zeit ein Weg auftut.“

Claudia Kircher lebt mit ihrem Ehemann Sebastian Reuter-Kircher und ihren beiden Kindern in Buttlar. Neben Familie und Praxistätigkeit gehört auch die Landwirtschaft fest zum Alltag der Familie.

Gemeinsam führen sie einen landwirtschaftlichen Betrieb, bei dessen Bewirtschaftung Claudia Kircher ihren Mann tatkräftig unterstützt. Auch hier zeigt sich das partnerschaftliche Miteinander der Familie: Beruf, Kinder, Landwirtschaft und die vielfältigen Aufgaben des Alltags werden gemeinsam getragen.

Die vergangenen 20 Jahre waren damit nicht nur von beruflicher Selbstständigkeit geprägt, sondern auch von stetiger fachlicher und wissenschaftlicher Weiterentwicklung, internationalen Erfahrungen, dem Aufbau eigener Praxisstandorte und der Verbindung von Beruf, Familie, Weiterbildung und Landwirtschaft.

„Wenn ich heute auf 20 Jahre Selbstständigkeit zurückblicke, empfinde ich vor allem große Dankbarkeit. Ich bin mit Leib und Seele Physiotherapeutin, Osteopathin und Heilpraktikerin. Gleichzeitig weiß ich sehr genau, dass ein solcher Weg niemals allein gegangen wird.

Meinen Eltern bin ich von Herzen dankbar, weil sie mich geprägt, immer unterstützt und mir über viele Jahre den Rücken freigehalten haben. Eine ganz besondere Bedeutung hat für mich auch mein Mann Sebastian. Er glaubt an mich und meine beruflichen Ziele, trägt meine Entscheidungen mit und gibt mir die Freiheit, mich immer wieder weiterzuentwickeln.

Und das, obwohl er selbst bei der Stadtverwaltung Geisa berufstätig ist und gemeinsam mit uns die Verantwortung für unseren landwirtschaftlichen Betrieb trägt.

Wenn ich für mein Studium, Fortbildungen oder berufliche Verpflichtungen unterwegs bin, übernimmt er vieles zu Hause und ist für unsere Kinder da.

Zu wissen, dass meine Familie bei ihm in guten Händen ist, gibt mir einen Rückhalt, den man kaum in Worte fassen kann. Viele meiner beruflichen Schritte wären ohne ihn nicht möglich gewesen.

Deshalb ist dieses 20-jährige Jubiläum für mich auch ein Anlass, meiner Familie und ganz besonders meinem Mann Danke zu sagen.“

Auch nach 20 Jahren ist für Claudia Kircher die Freude an ihrem Beruf ungebrochen. Menschen therapeutisch zu begleiten, Zusammenhänge zu verstehen, sich fachlich weiterzuentwickeln und dabei offen für neue Erkenntnisse zu bleiben, ist für sie bis heute wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit.

Das 20-jährige Praxisjubiläum und 20 Jahre Selbstständigkeit stehen damit für einen kontinuierlichen beruflichen Weg – von den ersten Praxisräumen in Geisa über den Aufbau des Standortes in Mansbach, zahlreiche berufsbegleitende Aus- und Weiterbildungen und internationale Erfahrungen in den USA und Großbritannien bis hin zur eigenen Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde in Buttlar und der heutigen Verbindung von Physiotherapie, Osteopathie und Naturheilkunde.