Gastbeitrag von Julia Otto
Pfarrer i. R. Andreas Müller liest aus seinem Buch über den heiligen Martin von Tours. Kantor Hartmut Meinhardt begleitet den Abend musikalisch am Klavier. Die Geschichte des heiligen Martin ist vielen aus Kindertagen vertraut: Ein Soldat teilt seinen Mantel mit einem frierenden Bettler. Doch wer war der Mann hinter dieser bekannten Szene?
Was hat ihn bewegt, und was können wir heute noch von ihm lernen? Diesen Fragen geht Pfarrer i. R. Andreas Müller in seinem Buch „Martin, der den Mantel teilt“ nach. Am Dienstag, 3. November 2026, um 19 Uhr stellt er die Erzählung im evangelischen Gemeindezentrum in der Wuckestraße 1a in Bad Salzungen vor. 
Müller nimmt die Leserinnen und Leser mit ins 4. Jahrhundert, in eine Zeit großer Umbrüche. Martin, Sohn eines römischen Offiziers, war Soldat, lebte als Einsiedler und wurde schließlich Bischof von Tours.
Sein Weg war geprägt von der Suche nach dem Glauben und der Frage, wie sich Macht, Überzeugung und Menschlichkeit miteinander vereinbaren lassen. Die Mantelteilung steht dabei für mehr als eine gute Tat.
Sie erzählt von einem Menschen, der hinsieht, Not wahrnimmt und handelt. Andreas Müller zeichnet Martin als Persönlichkeit mit Fragen und Zweifeln, mit Mut und Mitgefühl. Historisch fundiert und zugleich anschaulich erzählt, wird so das Leben eines Heiligen greifbar, dessen Botschaft bis heute nachwirkt.
Die Lesung wird von Kantor Hartmut Meinhardt am Klavier musikalisch umrahmt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
