Am 7. November wird es in Tann/Rhön beim Krimi-Event blutig und mörderisch spannend. Um 18 Uhr startet im Gasthof „Zur Krone“ am Marktplatz von Tann die Abendveranstaltung.
Dietmar Armin Müller hat in seinem neuen Roman „Die letzte Strecke“ eine blutige Kriminalgeschichte in der Rhön verarbeitet. Eine besondere Rolle kommt Tann zu. Denn just dort spielt der größte Teil des Krimis.
Zunächst wird Müller die Gäste in das Jahr 1905 entführen und mit einer Multimedia-Präsentation auf die Kaiserzeit einstimmen, gerade mit Blick auf die Zeit damals in Tann. Danach wird es kurzweilig und extrem spannend. Müller wird Szenen aus seinem neuen Buch vortragen, besser vorspielen.
Zur Einstimmung: Nach seinem Debütroman „Schatten über der Rhön“ (erschienen im Gmeiner Verlag) hat Dietmar Armin Müller nun nachgelegt und mit „Die letzte Strecke“ den zweiten Fall des Rhönjägers herausgebracht.
Zeitreise in ein mörderisches Kaiserreich…
In der Rhön wird 1905 vom preußischen Tann bis ins Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach kräftig an Eisenbahnstrecken gebaut. Es geht um viel Schmiergeld, übelste Machenschaften, gezweiteilte und gevierteilte Schurken.
Über allem schwebt auch noch das dunkle Geheimnis von zwei jungen Frauen, die plötzlich tot aufgefunden werden, eine in Tann und die andere im thüringischen Vacha.
Der Revierjäger Bonifatius Burgmüller macht sich auf die Spurensuche. Dabei verdreht ihm die ebenso resolute wie charmante Franziska Freifrau von Waldenberg auch noch restlos den Kopf.
Eine packende Kriminalgeschichte im Deutschen Kaiserreich mit skurrilen und humorvollen Charakteren in einer brodelnden Zeit des Umbruchs.
„Zu gern hätte er sich die Seele aus dem Leibe geschrien. Mit dem Tuch im Mund war das unmöglich. Nun zuckte sein ganzer Körper, Tränen schossen aus seinen Augen. Aufrichten wollte er sich, doch er konnte sich nicht abstützen, seine Hände waren nicht mehr da und seine Füßen waren auch weg. Der Tod kam langsam, kalt und fremd. Er spürte noch das warme Blut, Mengen davon und dann nichts mehr.“
Inhalt
Der historische Kriminalroman spielt im Jahr 1905. Ausgangspunkt ist der geplante Streckenschluss der Eisenbahn vom hessischen Tann ins das thüringische Geisa.
Der Oberbaurat Eisenbach will die Eisenbahntrasse allerdings mitten durch ein Landschafts-Juwel nahe von Tann bauen lassen. Der Protagonist und Revierjäger „Boni“ Bonifatius Burgmüller protestiert dagegen. Am nächsten Tag wird Eisenbach tot an den Gleisen der Strecke von Tann gefunden. Doch das ist nicht alles. In Tann wird die junge Klara tot aufgefunden.
Eine Spur zum Tode des Ingenieurs führt ins thüringische Vacha. Denn hier arbeitete vorher Eisenbach und gleichzeitig stirbt auch dort eine junge Frau unter unerklärlichen Umständen.
Stück für Stück stellt sich heraus, dass ein enormer Sumpf von Bestechungsprofiteuren existiert, die allesamt überteuerte Leistungen und Materialien zum Bau der Eisenbahnstrecke von Vacha nach Geisa geliefert haben.
Dann passiert ein weiterer Mord in Vacha. Jetzt geht es ums Ganze. Über allem schwirrt auch noch die Liebe Bonis zur jungen Freifrau Franziska von Waldenberg. Sie hilft Boni im entscheidenden Moment.
Der Autor
Dietmar Armin Müller, 1968 in Frankfurt am Main geboren, ist Naturliebhaber, Tierschützer und Jäger. Er absolvierte eine Banklehre und studierte BWL in Saarbrücken. Danach arbeitete er viele Jahre bei deutschen Großbanken als Pressesprecher.
Seit 2010 führt er eine Kommunikationsagentur für Immobilien- und Finanzunternehmen. Mit seiner Familie lebt der Autor in einem kleinen Städtchen südöstlich von Frankfurt am Main.
Die letzte Strecke von Dietmar Armin Müller
302 Seiten
14,95 Euro (D) / 15,45 Euro (A)
ISBN 978-3-6951-9095-9

