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Wer gewinnt den Rhöner Biosphärenpreis? – Jetzt ist Deine Stimme gefragt!

Online-Voting für Publikumspreis ist gestartet!

Rhönerinnen und Rhöner, die sich in ganz besonderem Maße für die Idee des UNESCO-Biosphärenreservats einsetzen – das zeichnet die Top 10 Kandidaten für den Rhöner Biosphärenpreis aus.

Sie engagieren sich, um künftigen Generationen eine lebens- und liebenswerte Heimat zu schenken. Unzählige Stunden haben sie in die nachhaltige Entwicklung der Rhön gesteckt – ganz getreu dem Motto „Mensch und Biosphäre“. Neben den Jurypreisen gibt es auch einen Publikumspreis, für den ab heute online abgestimmt werden kann.

Die Verwaltungen des UNESCO-Biosphärenreservats wollen mit der Auslobung das großartige Engagement der Rhönerinnen und Rhöner würdigen.

Im Frühjahr konnten online Vorschläge eingereicht werden – jetzt stehen die Top 10 für den Publikumspreis fest:

Dr. Hubert Beier (hessische Rhön)

Wenn man über Dr. Hubert Beier spricht, fällt immer wieder ein Begriff: Brückenbauer im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Über mehr als drei Jahrzehnte hat er dessen Entwicklung als Landwirt, Vorsitzender des Vereins Natur und Lebensraum Rhön e. V. und Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Fulda e. V. entscheidend mitgeprägt.

Ewald Göbel (thüringische Rhön)

Wer mit dem Vegetationskundler Ewald Göbel unterwegs ist, lernt schnell, dass das Kartieren nicht nur Sammeln von Daten ist. Es bedarf einer besonderen Form des genauen Hinschauens, Erlebens und Verstehens. Die Ergebnisse seines ehrenamtlichen Engagements münden in der länderübergreifenden Online-Datenbank „Rhönflora“.

Manfred Helfrich (hessische Rhön)

Manfred Helfrich hat über Jahrzehnte in kommunaler Verantwortung seine Heimat bewahrt und weitsichtig weiterentwickelt. Während viele Menschen der Ausweisung des UNESCO-Biosphärenreservats zunächst mit Skepsis begegneten, erkannte er früh die einzigartigen Möglichkeiten, die sich daraus für die Region ergeben konnten.

Sandra Limpert (hessische Rhön)

Für Sandra Limpert (Ausbildungsverbund Rhöner Lebensmittel e. V.) gehören Regionalität, Wertschätzung von Lebensmitteln und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen schon ihr ganzes Leben dazu.

Denn täglich werden hunderte Mahlzeiten für Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen integrativ und inklusiv zubereitet. Dabei gilt ein Grundsatz, der Sandra Limpert besonders wichtig ist: Qualität vor Gewinn.

Bärbel Ludwig (bayerische Rhön)

Seit mehr als 21 Jahren ist Bärbel Ludwig (Bergwacht Rhön) als Lupinenbärbel bei Arbeitseinsätzen aktiv und hat sich zu einer treibenden Kraft der ehrenamtlichen Bekämpfung entwickelt.

Jahr für Jahr bringt sie Menschen aus Unternehmen, Vereinen aber auch Familien und Einzelpersonen zu einem Gemeinschaftserlebnis zusammen, nämlich sich für die Natur der Rhön aktiv einsetzen möchten.

Natur unvergesslich (bayerische Rhön)

Das Projekt „Natur unvergesslich“ ist aus Überzeugung heraus geschaffen, Menschen mit und ohne Demenz zusammenzubringen und ihnen gemeinsame Zeit in der Natur zu ermöglichen.

Einmal im Monat treffen sich die Teilnehmenden zu Spaziergängen im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. Die Natur wird mit allen Sinnen erfahren, angepasst an die jeweilige Jahreszeit und immer eingebettet in Themen, die an das Leben der Menschen anknüpfen.

Rudolf Nensel (thüringische Rhön)

Wenn die Scilla in der Thüringer Rhön blüht, ist es für Rudolf Nensel Zeit für sein Scilla-Fest am Arzberg (Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats).

Seit rund 20 Jahren widmet er sich der seltenen Pflanze und macht rund um ihre Blütezeit in Otzbach auf die Besonderheiten der Rhöner Natur aufmerksam. Was einst im Kleinen begann, ist längst weit über die Region hinaus bekannt, denn er ist als Wanderführer, Imker, Heimatkenner und leidenschaftlicher Vermittler umtriebig und begeistert seine Mitmenschen.

Lukas Seuffert (bayerische Rhön)

Lukas Seuffert beobachtete als ausgebildeter Landwirt, Kinderpfleger und Waldpädagoge mit Sorge, wie viele Kinder heute den Bezug zur Natur verlieren.

So bot er Waldführungen für Vereine an, arbeitete mit einer therapeutischen Wohngruppe in Naturprojekten und ermöglichte Menschen, sich draußen auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Aus dieser Überzeugung heraus entstand schließlich die Idee für den Biosphärenkindergarten Räubernest, seiner heutigen Wirkungsstätte.

Claus Vorndran (bayerische Rhön)

Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte führt Claus Vorndran seit Jahrzehnten den von der Dachmarke Rhön zertifizierten Gasthof Dickas in Bischofsheim i.d.Rhön. Der Familienbetrieb ist weit mehr als ein Gasthaus: Er ist Treffpunkt, Ort der Begegnung und ein Stück gelebte Dorfkultur.

Viele der Rohstoffe, die später in der Küche oder in der hauseigenen Schaubrennerei verarbeitet werden, stammen direkt aus seinem Garten und der Region. Äpfel, Quitten, Mispeln, Nüsse und weitere Früchte finden darüber hinaus ihren Weg in außergewöhnliche Destillate und Spezialitäten.

Lucas Wachenbrunner (thüringische Rhön)

Lucas Wachenbrunner übernahm als Rückkehrer den kleinen Hof seiner Großeltern. Dabei wollte er den Betrieb weiterentwickeln, neue Ideen umsetzen und zeigen, wie moderne Landwirtschaft in der Rhön aussehen kann.

Besonders wichtig ist ihm dabei die Regionalität: Fast alle Produkte – von Gänsen, Hähnchen, Eiern, Nudeln, Rindfleisch und seit diesem Jahr Gemüse – bleiben in der Region und werden in einem Umkreis von etwa 15 Kilometern verkauft. Er gestaltet mit seinem regenerativen Ansatz aktiv die Zukunft der Rhön.

Jetzt online abstimmen!

Ab heute können Sie online bis zum 15. November 2026 unter www.biosphaerenreservat-rhoen.de/publikumspreis-2026 für Ihren Favoriten abstimmen.

Am 25. November werden die Preisträgerinnen und Preisträger dann im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung für Ihr besonderes Engagement gewürdigt.