Der Förderverein Point Alpha e.V. lud am 23. Oktober zu einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus ein und setzte im Anschluss die traditionelle Statio am überlebensgroßen Denkmal für Papst Johannes Paul II. auf dem Schlossplatz in Geisa fort.
Anlass war der Gedenktag des Papstes am 22. Oktober; 1978 fand an diesem Datum seine Amtseinführung statt, die sich 2026 zum 48. Mal jährt.
Pfarrer Martin Lerg gestaltete den Gottesdienst, in dem der Einsatz Johannes Pauls II. für die Wiedererlangung von Freiheit in der DDR und den Ostblockländern gewürdigt wurde.
Mitglieder und Unterstützer des Fördervereins sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger fanden sich anschließend vor der Skulptur ein, um in einer kurzen, würdevollen Zeremonie gemeinsam zu gedenken.

Raymond Walk, Vorsitzender des Fördervereins Point Alpha, wies auf die seit 1995 bestehende Tradition hin, jährlich an den Papst zu erinnern.
Die Zusammenkunft verband religiöses Gedenken mit lokalem Erinnern an die Zeit der Teilung Deutschlands und die Rolle internationaler Persönlichkeiten bei ihrem Ende.
