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Gelebte Inklusion in Eichenzell: Besonderer Nachmittag für Menschen mit Behinderung

Gemeinschaft, Freude und neue Begegnungen beim Bogen- und Luftgewehrschießen – gelebte Teilhabe seit fünf Jahrzehnten

Gastbeitrag von Udo Bauch

Einen abwechslungsreichen und rundum gelungenen Nachmittag voller Herzlichkeit, Gemeinschaft und neuer Erfahrungen erlebte die Gruppe „Menschen mit Behinderung“ bei der Schützengemeinschaft Eichenzell 1983 e. V.

Die Einladung erfolgte im Auftrag des 1. Vorsitzenden Stefan Heil durch den Organisator und ehemaligen 1. Vorsitzenden Gerhard Panklow. Ziel des Treffens war es, Menschen zusammenzubringen, gemeinsam schöne Stunden zu verbringen und die Freude am sportlichen Miteinander zu teilen.

Nach der herzlichen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Stefan Heil wurden die Gäste zunächst mit selbstgebackenem Kuchen und frisch duftendem Kaffee verwöhnt.

Bei gemütlichem Beisammensein und angeregten Gesprächen war schnell eine angenehme Atmosphäre geschaffen, in der sich alle willkommen fühlen konnten.

Volltreffer bei Sport, Spaß und Gemeinschaft

Gut gestärkt und voller Vorfreude ging es anschließend zum sportlichen Teil des Nachmittags. Beim Bogen- und Luftgewehrschießen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer kurzen Einweisung selbst aktiv werden und ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen.

Dabei zeigte sich, dass in der Gruppe durchaus einige Talente schlummerten! Mit viel Begeisterung, Konzentration und gegenseitiger Ermutigung wurde gezielt, ausprobiert und natürlich auch herzlich gelacht.

Auch das Betreuerteam ließ es sich nicht nehmen, sein Können unter Beweis zu stellen. So entwickelte sich ein fröhlicher Wettbewerb, bei dem nicht allein die Treffer zählten, sondern vor allem der gemeinsame Spaß und das Erlebnis, etwas Neues auszuprobieren.

Der Nachmittag zeigte eindrucksvoll, wie Sport Menschen verbindet, Selbstvertrauen stärkt und Begegnungen auf Augenhöhe ermöglicht.

Ein besonderer Höhepunkt war die anschließende Ordensverleihung. Gemeinsam überreichten der 1. Vorsitzende Stefan Heil und der 2. Vorsitzende Thomas Schmitt die Auszeichnungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Freude war groß, als jeder seinen Orden entgegennehmen und stolz um den Hals gehängt mit nach Hause nehmen konnte. Die strahlenden Gesichter machten deutlich, wie viel diese Anerkennung jedem Einzelnen bedeutete.

Geburtstagskinder und fleißige Helfer nicht vergessen

Neben dem sportlichen Programm wurde auch an die Geburtstagskinder der Gruppe gedacht. Mit einem Geburtstagsständchen und liebevoll vorbereiteten Geschenken wurden sie besonders geehrt. Für die Geschenke hatte Ursula Reitz, wie schon so oft, mit viel Engagement gesorgt.

Ein herzlicher Dank galt außerdem Ramona und Gaby, die mit ihrem Kuchenbüfett für das leibliche Wohl der Gäste sorgten, sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses besonderen Nachmittags beitrugen.

Zum Abschluss bedankten sich Ursula Reitz und Walter Bernhard im Namen des gesamten Betreuerteams herzlich bei der Schützengemeinschaft Eichenzell für die Einladung, die hervorragende Organisation und die große Gastfreundschaft.

Als Zeichen der Wertschätzung überreichten sie Präsente an die engagierten Helferinnen und Helfer.

Inklusion ist in Eichenzell keine neue Idee, sondern gelebte Tradition

Der Nachmittag war weit mehr als eine sportliche Veranstaltung. Er bot Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, bestehende Freundschaften zu vertiefen und mögliche Berührungsängste abzubauen. Wo Menschen gemeinsam lachen, sich gegenseitig unterstützen und Erfolge miteinander feiern, werden Unterschiede zur Nebensache.

Alle Beteiligten verband deshalb die Hoffnung, dass auch künftig weitere Begegnungen und Inklusionsprojekte dieser Art stattfinden werden.

Sie zeigen, wie einfach und zugleich wertvoll es sein kann, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen und ihnen selbstverständlich die Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu geben.

Denn Inklusion bedeutet nicht nur, darüber zu sprechen, sondern sie im Alltag mit Leben zu füllen. In Eichenzell wird dieser Gedanke von der DRK-Gruppe „Menschen mit Behinderung“ bereits seit fünf Jahrzehnten mit großem ehrenamtlichem Engagement praktiziert.

Die langjährige Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung steht für ein Miteinander, in dem jeder Mensch willkommen ist, Anerkennung erfährt und seinen Platz in der Gemeinschaft hat.

Das Fazit dieses gelungenen Nachmittags: Es braucht keine großen Worte, um Inklusion erlebbar zu machen. Es braucht Menschen, die aufeinander zugehen, Türen öffnen und gemeinsame Erlebnisse ermöglichen. Die Schützengemeinschaft Eichenzell hat mit ihrer Einladung dafür ein wunderbares Beispiel gegeben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diesen besonderen Tag, der noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird!