Zum Inhalt springen

Kirmes in Wenigentaft begeistert zahlreiche Besucher

Gastbeitrag von Richard Veltum

Am vergangenen Wochenende ging die traditionelle Kirmes in Wenigentaft über die Bühne. Zahlreiche Besucher und Gäste erlebten vom 23. bis 26. Oktober 2026 eine stimmungsvolle Kirmes. Am Freitag startete das zünftige Kirmesantrinken.

Tanzabend und Festgottesdienst

Am Kirmessamstag freuten sich die acht Kirmespärchen ab 20 Uhr auf einen unvergesslichen Tanzabend mit den „Winnis Five“. Am Kirmessonntag begann mit einem festlichen Geläut der Sankt-Georg-Kirche um 13 Uhr der Kirmesfestgottesdienst.

Feierlicher Gottesdienst mit Segen für die Kirmespaare

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Ullrich Piesche und Diakon Siegfried Schlosser, unterstützt von Messdienerinnen und Messdiener der Kirchgemeinde.

In seiner Predigt begrüßte Pfarrer Ullrich Piesche die acht Kirmespaare recht herzlich und spendete ihnen sowie den Gottesdienstbesuchern seinen priesterlichen Segen. Der Pfarrer führte aus: „Lobet den Herrn, Glauben und Feiern passen zusammen.“

Sie führe die christlichen Menschen zusammen in eine gefestigte Glaubensgemeinschaft. Die Lesung trug Aline Stehling vor. Die Kirchgemeinde sang gemeinsam mit den Kirmespaaren das „Vaterunser“ im Gotteshaus.

Den Festgottesdienst umrahmte an der Orgel in bewährter Weise Otto Schuchert. Den Küsterdienst besorgte der langjährige Küster Alfons Henning. Zum Abschluss der heiligen Messe sangen die die Kirchenbesucher das Lob- und Dankeslied „Großer Gott, wir loben dich“.

Die Kirmespaare stellten sich vor dem Hochaltar und vor dem Kircheingang mit ihrem Pfarrer Ullrich Piesche zu einer Fotoaufnahme.

Musikalischer Empfang und Ehrentanzrunde beim Bürgermeister

Die Blaskapelle, zusammengesetzt aus Musikanten aus den Nachbargemeinden unter Sebastian Weber, zog zuerst zu einem musikalischen Empfang beim Bürgermeister Johannes Ritz und Ehefrau Anja auf ihr Wohngrundstück.

Hier gab es einen kleinen fröhlichen Empfang, und der Bürgermeister drehte mit seiner Anja gerne Tanzrunden.

Highlight: Lindentanz und Kirmesreden

Nun zog die lustige Kirmesgesellschaft mit Pauken und Trompeten mit zahlreichen Besuchern und Gästen zum Lindentanz in der Dorfmitte.

Hier drehten die acht Kirmespärchen zunächst – die Herrn mit ihren hübschen Anzügen und die Damen mit ihren farbenfrohen bunten Dirndlkleidern ihre ersten Tanzrunden.

Nun kam es zu einem weiteren Höhepunkt: Die beiden Ploatzknechte Tim Barnewald und Julian Schwarzer trugen gekonnt vor dem Mikrophon und Publikum die lang mit Spannung erwarteten Kirmesreden vor. Bei den Kirmesreden erfahren die Kirmesbesucher einige lustige Geschichten und Episoden über die Kirmespaare.

Hier konnten die Besucher und Gäste einige humorvolle Begebenheiten der Kirmespärchen in Erfahrung bringen. Hier gab es vom Publikum natürlich großen Applaus.

Ehrung für Redenschreiberin Diana Henning und langjährige Kirmespaare

Redenschreiberin Diana Henning setzte die erfolgreiche Tradition der bisherigen Redenschreiberinnen fort. Sie wurde von den Ploatzknechten mit einem großen bunten Blumenstrauß ausgezeichnet und geehrt.

Tim Barnewald und Julian Schwarzer ehrten beim Kirmestanz weitere Kirmespaare für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit bei der Wenigentafter Dorfkirmes.

Kirmesnachwuchs gesichert: Amalia war die jüngste Kirmesbesucherin

Erwähnenswert ist der Besuch der zweijährigen Amalia an der Wenigentafter Kirmes. Sie ergatterte einen „Ehrenplatz“ auf den Schultern ihres lieben Papas Sebastian Schuchert.

Amalia konnte von hier aus das lustige Kirmestreiben in der Dorfmitte bestens beobachten. Im Anschluss gab es im Dorfgemeinschaftshaus eine zünftige Kinderkirmes mit „Marco Fehl-Entertainment“.

Frühschoppen, Starkbierabend und traditioneller Umzug

Die Kirmesgesellschaft lud am Montag zum legendären Frühschoppen ab 10 Uhr in das DGH ein. Abends ab 19 Uhr gab es den beliebten Starkbierabend mit Haxen und Kesselfleisch. Die Bermbacher Blasmusik sorgte gekonnt für den musikalischen Rahmen.

Zur „Täfter Kirmes“ gehört auch der traditionelle Umzug der Blaskapelle durch die Rhöngemeinde von Haus zu Haus; hier kommen gerne Wunschlieder der Hausbewohner zu Gehör.