Gastbeitrag von Rüdiger Christ
Landwirtschaftsmeisterin Katrin Dänner aus Kaltennordheim beteiligt sich heute mit an der Aktion „Lichter gegen das Vergessen“.
Die selbständige Bio-Landwirtin hat dazu an ihren landwirtschaftlichen Nutzflächen an der B 285 in der Nähe der Wiesenmühle, Lichter und Plakate angebracht.
Katrin Dänner war selbst von einem mutmaßlichen Wolfsriss eines ihrer Kälber in diesem Jahr betroffen. Der Rhönkanal berichtete dazu.
Schäfer Wendelin Schmücker der Pressesprecher des Organisationsteams, „Lichter gegen das Vergessen“ erklärte dazu im „Magazin für Schafzucht“:
„Unter dem Motto „Lichter gegen das Vergessen“ veranstalten Schäfer und Weidetierhalter am 10. November 2021 eine deutschlandweite Aktion. Mit Kerzen in den Fenstern, Feuerschalen, Laternen und Lichterketten um Weiden und Höfe wollen sie sich und ihre Situation am Vorabend des Sankt-Martins-Tages in Erinnerung bringen und gegen die Ignoranz der Politik beim Thema Wolf ein Zeichen setzen.
Während die rasant wachsenden Wolfsbestände unsere wirtschaftliche Existenz bedrohen, ignoriert die Politik unsere Forderungen nach einem aktiven Wolfsmanagement“, erklärt Schäfer Wendelin Schmücker als Pressesprecher des Organisationsteams.
„Wir möchten nicht in Vergessenheit geraten, denn die Probleme haben sich erheblich verschärft. Die Wölfe fallen in unsere Herden ein, immer mehr Tiere fallen ihnen zum Opfer. Die Vermehrungsrate der Wölfe steigt und steigt, ohne dass dagegen etwas unternommen wird.“
Zahlreiche Tierhalter geben auf: Sie sind es leid, die gerissenen Tiere von der Weide zu holen.
Zentrale Forderung der Schäfer und Weidetierhalter ist, die Schutzstellung des Wolfes aufzuheben und das Raubtier endlich zu bejagen“. So Schäfer Wendelin Schmücker in der Pressemitteilung des Organisationsteams, „Lichter gegen das Vergessen“.
