Stärkung des Kinder- & Jugendschutzes – Kirchenkreis setzt auf Prävention & Bildung

Gastbeitrag von Julia Otto

Der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach hat ein umfassendes Kinder- und Jugendschutzkonzept entwickelt.

Dieses Konzept stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen in der Region zu gewährleisten und eine sichere und unterstützende Umgebung für diese zu schaffen.

Superintendent Christoph Ernst betont die Bedeutung dieses Engagements: „Sichere Räume und Veranstaltungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind von höchster Priorität.

Ich bin sehr dankbar, dass wir gemeinsam mit allen Mitarbeitenden in unserem Kirchenkreis durch Fortbildungen und mit unserem Schutzkonzept bereits ein sehr hohes Bewusstsein für die mit Prävention sexueller Gewalt zusammenhängenden Fragen erreicht haben.“

Ein zentraler Bestandteil dieses Konzepts ist die Einrichtung von Vertrauenspersonen. In diesem Zusammenhang wurden Isabell Liebaug und Ulrich Mang dazu durch die Kreissynode ernannt. Sie stellen eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche dar, die Unterstützung oder Hilfe benötigen.

Um die Weiterarbeit in den Gemeinden zu ermöglichen, werden derzeit Schulungen für Kirchengemeinden und Multiplikatoren vorbereitet.

Diese Schulungen werden im Laufe des Jahres stattfinden und sind ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen, das Bewusstsein für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu schärfen und sicherzustellen, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Das Thema wird auch weiterhin im Kirchenkreis aufgegriffen und die Kreissynode wird darüber noch einmal sprechen. Dies unterstreicht die fortlaufende Bedeutung und Priorität, die der Kirchenkreis dem Schutz von Kindern und Jugendlichen beimisst.

Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendschutzkonzept und den geplanten Schulungen finden Sie auf der Website des Kirchenkreises unter: www.kkbasa.de.

Empfehlung für den Radiogottesdienst auf MDR Kultur:

Das Thema sexueller Missbrauch in der Kirche stellt viele Gemeinden vor eine enorme Herausforderung.

Der MDR-Radiogottesdienst am 16. Februar setzte sich mit diesem sensiblen Thema auseinander und bot Betroffenen einen Raum, ihre Erfahrungen ohne Angst vor Rechtfertigungsdruck zu teilen. Ein bedeutender Gottesdienst, der zum Zuhören und Verstehen einlud.

Falls Sie den Radiogottesdienst verpasst haben, können Sie ihn hier nachhören: www.mdr.de.