Jäger pflanzen Bäume – Am Dietrichsberg blühen bald Roteichen & Wildobst

Gastbeitrag von Walter Höhn

Der Frühling ist noch jung und schon ist die erste Schwalbe da, so früh wie noch kein Jahr zuvor. Bevor die Sonne aufgeht, hört man ihr Zwitscherlied.

Die Knospen an den Bäumen halten das zarte Grün vor kalten Mächten noch schützend zurück und auch der Unterwuchs im Wald verhofft im einfarbigen Braun und Grau.

Nachdem der Frühlingswind eine Hand voll Regen in den Wald gespült hat ist beste Pflanzzeit. Die Jäger des Reviers Dietrichsberg trafen sich am letzten Märzsamstagvormittag unweit von Martinroda (Vacha), um im weiträumigen Wald kleine Bäume zu pflanzen.

Fachkundig, vom Revierförster Günther Schwinzer angeleitet, dient die Frühjahrsaufforstung dazu, die enormen Schäden, welche Trockenheit, Borkenkäfer und Sturm verursacht haben, zu minimieren und Mischkulturen zu fördern.

Gepflanzt wurden Roteichen und Wildobst, wie Äpfel und Birnen. Es dauert noch, doch bald werden Bienen und Hummeln ihre Freude haben.

Die Jäger gehen nicht nur ihrem Weidwerk nach und sorgen für gesunde Wildbestände und wertvolles Wildbret, sie sind aktive Forsthelfer und wahre Freunde der heimatlichen Natur.