Beitrag von Rüdiger Christ
Das Rennen um das sogenannte "Rote Gold der Energiewende" geht in der Thüringer Rhön weiter. Die Kupfer Copper Company hat im Rahmen ihrer Erkundungsbohrungen nach Kupfer in der Thüringer Rhön einen neuen Standort zwischen Helmershausen und der Hohen Geba bezogen.
Seit dem Herbst 2024 wurde der Bohrstandort vorbereitet, und vor wenigen Tagen begannen die eigentlichen Bohrungen.
Dieses Projekt wird von der Kupfer Copper Germany GmbH unter dem Namen "Löwenstern" geleitet.
Transparenz und Aufklärung stehen dabei im Fokus: Große Infotafeln vor Ort bieten ausführliche Informationen über den Bau und den Rückbau des Bohrplatzes sowie die Hintergründe der Bohrungen.
Die aktuellen Bohrungen erreichen Tiefen von bis zu 700 Metern und sind Teil eines umfassenden Explorationsplans. Weitere Bohrungen sind bereits in Planung.
Die Ergebnisse dieser Probebohrungen werden entscheidend dafür sein, ob ein wirtschaftlich rentabler Kupferabbau in der Region möglich ist.
Sollten die Resultate vielversprechend sein, könnte es dennoch bis zu einem Jahrzehnt dauern, bis ein Abbauprojekt realisiert wird.
Eine mögliche Kupferförderung in der Thüringer Rhön würde eine sorgfältige Abwägung der wirtschaftlichen Chancen sowie der Auswirkungen auf Umwelt und Gemeinden erfordern.
Die Kupfersuche in der Rhön ist ein komplexes Vorhaben, das unterschiedlich bewertet wird. Während einige die potenziellen wirtschaftlichen Impulse und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region begrüßen, gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Umweltauswirkungen und der Lebensqualität der Anwohner.
Die Kupfer Copper Company setzt auf eine offene und transparente Kommunikation, um alle Interessen bestmöglich zu berücksichtigen.
Letztendlich wird eine ausführliche Bewertung der Ergebnisse und eine breit angelegte Diskussion darüber entscheiden, wie die Zukunft des Kupferabbaus in der Thüringer Rhön aussehen kann.