Mitteilung des Bistums Fulda
Mit einer Reihe von Initiativen eröffnet das Bistum Fulda den diesjährigen Monat der Schöpfung. Im Mittelpunkt stehen der Einsatz für Klimaschutz, die Bewahrung der Artenvielfalt und die Förderung nachhaltigen Handelns in Gemeinden, Schulen und Einrichtungen.
Zehn Jahre päpstliche Umweltenzyklika Laudato Si’, ein Clean-Up Day und der neue, bistumsweit ausgeschriebene Nachhaltigkeitspreis zeigen fassbare Ergebnisse vielfältiger Initiativen und konkrete Wege für Klimaschutz und Schöpfungsverantwortung.
Zehn Jahre Laudato Si’ – zehn Beispiele für gelebten Klimaschutz
Zehn Jahre nach der Veröffentlichung der Umweltenzyklika Laudato Si’ von Papst Franziskus zeigt das Bistum Fulda: Klimaschutz ist mehr als ein Appell, sondern längst im kirchlichen Alltag angekommen.
Anhand von zehn Projekten wird sichtbar, wie Kirchengemeinden und Einrichtungen Verantwortung für die Schöpfung übernehmen.
Beispiele sind die Umstellung auf erneuerbare Energien und moderne Heiztechniken, Photovoltaikanlagen auf Schuldächern, der Schutz von Fledermäusen in Kirchengebäuden oder die Anlage von Gärten zur Förderung der Biodiversität.
Auch Elektromobilität und die Erstellung eines umfassenden Klimaschutzkonzeptes gehören dazu.
Erster Clean-Up Day am 20. September
Ein sichtbares Zeichen für Umweltschutz und Gemeinschaft setzt der erstmals organisierte Clean-Up Day am Samstag, 20. September 2025. Unter dem Motto „Packen wir es gemeinsam an!“ ruft das Bistum alle Kirchengemeinden, Schulen, Kitas, Vereine und Ehrenamtliche dazu auf, Wege, Plätze und Naturflächen von Müll zu befreien.
Jede Gruppe organisiert ihre Sammelroute selbst, dokumentiert die Ergebnisse mit Fotos und trägt so zu einem gemeinsamen Bild des Engagements bei.
Als Dankeschön erhalten die teilnehmenden Kirchorte nachhaltige Sachpreise wie Baumsetzlinge, Blumenzwiebeln oder Nistkästen. Zudem wird zum Auftakt ein geistlicher Impuls veröffentlicht, der die Bewahrung der Schöpfung in den Mittelpunkt stellt.
Nachhaltigkeitspreis mit 15.000 Euro dotiert
Um Projekte dauerhaft zu fördern und sichtbar zu machen, hat das Bistum Fulda erstmals einen Nachhaltigkeitspreis ausgeschrieben. Bis zum 31. Oktober 2025 können Gemeinden, Schulen, Gruppen und Initiativen ihre Projekte einreichen – von Pilotprojekten im Klimaschutz über Maßnahmen zur Verbesserung der Artenvielfalt bis hin zu innovativen Ansätzen in der Umweltbildung.
Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe und Höhe der Preise. Die maximale Förderung pro Projekt beträgt 3.000 Euro.
Die Preisverleihung findet am 4. Dezember in Fulda statt. Generalvikar Dr. Martin Stanke wird die Auszeichnungen vornehmen und alle eingereichten Projekte präsentieren.
Ziel ist es, Initiativen zu würdigen, bekannt zu machen und zur Vernetzung untereinander beizutragen.
Engagement für die Schöpfung sichtbar machen
Mit den drei Initiativen – den zehn Projektbeispielen, dem Clean-Up Day und dem neuen Nachhaltigkeitspreis – macht das Bistum Fulda im Monat der Schöpfung sichtbar, wie Verantwortung für die Schöpfung in vielfältigen Projekten Gestalt annimmt und mit großem Engagement gelebt wird.
Weitere Informationen zu den Projekten sowie Details zu Clean-Up Day und Nachhaltigkeitspreis sind auf der Internetseite des Bistums abrufbar: www.klimaschutz.bistum-fulda.de.