Bunter Faschingsgottesdienst mit Fanfarenzug in der Stiftskirche Rasdorf

Gastbeitrag von Winfried Möller

Angeführt von den verkleideten Messdienerinnen zog Pfarrer Andreas Matthäi unter den Klängen des Trommel- und Fanfarenzugs der Freiwilligen Feuerwehr Rasdorf (Leitung Michael Schmitt) zum Faschingsgottesdienst in die Stiftskirche Rasdorf ein, die auch weitere Stücke spielten.

Vorbereitet hatte diesen das Familiengottesdiensteam, das auch das Anspiel ausgearbeitet hatte. Ein buntes Bild boten die Tanzgarden, Elferräte und das Prinzenpaar Prinz Philipp I. von Ostwestfalia, Pirsch und Natur und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Pauline I. von Oberdorf und Tanzkultur (Philipp und Pauline Heine) aus Grüsselbach.

Dazu hatten sich einige Gläubige ebenfalls verkleidet.

Die Kirche war mit Luftschlangen geschmückt und das Familiengottesdiensteam hatte ein Liedheft mit einem buten Bild und dem Titel „Faschingsgottesdienst“ ausgearbeitet. Eine große Verkleidungskiste vor dem Altar wies auf das Anspiel „Das große Verkleidungsfest“ hin. Im ganzen Dorf herrsche buntes Treiben.

Prinzessinnen, Piraten, Clowns, Ritter und Tiere seien dabei und es sei ein bunter Gottesdienst, so der Anspieltext. Im Anspiel zur Predigt wirkten ein nicht verkleidetes Kind (Lina Sauerbier), ein Clown (Winfried Möller), eine Prinzessin (Victoria Krieg) und ein Ritter (Antsa Krieg) im Zwiegespräch mit Pfarrer Andreas Matthäi über die dargestellte Figur und das wirkliche Leben mit.

Das nicht verkleidete Kind sagte „Ich bin nur ich“, aber auch die verkleideten zeigten, dass sie ganz normale Menschen sind. Dieses interpretierte der Pfarrer dann in kurzen Predigtworten.

An der Gestaltung des Gottesdienstes wirkten außerdem verschiedene verkleidete Akteurinnen mit, indem sie das Kyrie sprachen, die Lesungen und die Fürbitten vortrugen. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Ralf Bohlen (Orgel, Caron), Maria Budenz (Keyboard), sowie Tanja Etzel, Christina Weber und Edith Wiegand gestaltet.