Gastbeitrag von Rüdiger Christ
Der traditionelle Dreikönigsabend der CDU Bad Liebenstein fand in diesem Jahr bereits zum 10. Mal statt. CDU-Vorsitzende und Bürgermeisterin Susanne Rakowski zeigte sich bei der Begrüßung stolz über dieses kleine Jubiläum.
Zum vierten Mal war die Veranstaltung in der gemütlichen Atmosphäre der Stupps Brauerei in Steinbach zu Gast.
Rund 200 Gäste, darunter zahlreiche prominente CDU-Vertreterinnen und Vertreter sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Wartburgkreis, nutzten den Dreikönigsabend, um gemeinsam in das neue Jahr zu starten.
Susanne Rakowski konnte eine Vielzahl namhafter Gäste begrüßen, darunter Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt, den Landrat und CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Michael Brodführer, den CDU-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr Christian Hirte, den Thüringer Staatssekretär für Landwirtschaft und Ländlichen Raum Marcus Malsch, Eisenachs Oberbürgermeister und Christoph Ihling, Kreisbeigeordneten Udo Schilling, sowie zahlreiche aktive und ehemalige CDU-Mandatsträger aus Bad Liebenstein und dem Wartburgkreis.
Susanne Rakowski wünschte allen Gästen ein neues Jahr 2026, geprägt von Mut, Kraft und Zuversicht.

Sternsinger und gesellschaftliches Engagement
Den feierlichen Auftakt gestalteten die Sternsinger des katholischen Kirchortes St. Kilian Bad Liebenstein, die mit einem kleinen Programm begeisterten.
Die bundesweite Aktion Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ und setzt sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein. Die Sternsinger durften sich über großzügige Spenden der Gäste freuen.
Klare Worte und Zuversicht
Landrat Dr. Michael Brodführer, früherer erfolgreicher Bürgermeister von Bad Liebenstein, eröffnete den Reigen der Grußworte.
Er sprach sich entschieden gegen ein weit verbreitetes Ohnmachtsdenken und gegen das pauschale „Schlechtreden“ aus. Stattdessen warb er für Optimismus, Zuversicht und Gestaltungswillen.
Christian Hirte lobte die Arbeit der Bundesregierung und beschrieb die aktuelle gesellschaftliche Stimmungslage als schwierig und herausfordernd, aber lösbar. Seine klare Botschaft: „Wer sollte diese Herausforderungen meistern, wenn nicht die CDU?“

Ministerpräsident Mario Voigt begeistert Publikum
Besonders großen Beifall erhielt Ministerpräsident Mario Voigt, der eigens den Dreikönigsabend in Steinbach einer parallel stattfindenden CSU-Klausur in Seeon vorzog.
Mit Blick auf die Zukunft versprach er: „Am 6. Januar feiert man bei Stupps in Steinbach und ich komme sehr gern wieder.“
In seinem Grußwort spannte Voigt den Bogen von den rund 1.500 Terminen im ersten Jahr seiner Amtszeit, über ein klares Bekenntnis zu Steinbach und dem ländlichen Raum, bis hin zu den technologischen Spitzenleistungen Thüringer Unternehmen, etwa in der Raumfahrt.
Er hob die kostenfreie Meisterausbildung hervor und forderte von Behörden und Verwaltungen Lösungen statt Ausreden. Sein zentrales Anliegen: Gleiche Lebenschancen für alle, unabhängig davon, ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt.
Mit einem Augenzwinkern lobte Voigt seinen Staatssekretär Marcus Malsch: Er werde von den Landwirten geliebt, aber von den Bürokraten gehasst, was mit kräftigem Applaus quittiert wurde.

Gelungener Ausklang
Bei regionalen Würstchen, Spanferkel und süffigem Stupps-Bier ließ die CDU-Basis den Abend in geselliger Runde ausklingen.
Die vielen interessanten Redebeiträge und die spürbar gute Stimmung machten deutlich: die CDU Bad Liebenstein und ihre Gäste gehen die kommenden Herausforderungen mit Motivation, Zusammenhalt und Zuversicht an.












