Beitrag von Martin Veltum
Im Fokus standen die Themen aktuelle Betrugsmaschen zum Nachteil älterer Menschen sowie praktische Hinweise zum Schutz vor finanziellen und persönlichen Schäden.
Im Dorfgemeinschaftshaus im Zentrum des Rhönortes Buttlar informierte die Thüringer Polizei vor zahlreichen interessierten Gästen über die Vorgehensweisen von Betrügern. Aufgrund der hohen Aktualität stieß die Veranstaltung auf große Resonanz und eine rege Beteiligung.
Polizeihauptmeister Jörg Arnold, Kontaktbereichsbeamter der Thüringer Landespolizei für das Geisaer Amt, brachte seine langjährige Erfahrung ein. Der Beamte blickt auf 34 Dienstjahre in unterschiedlichen Einsatzbereichen zurück und ist seit fast 14 Jahren für seinen Zuständigkeitsbereich verantwortlich.
In seinem Vortrag schilderte Arnold reale Betrugsfälle aus dem Geisaer Amt und machte deutlich, wie gezielt Täter insbesondere ältere Menschen ansprechen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Sicherheit von Häusern und Wohnungen. Arnold wies darauf hin, dass Täter häufig unverschlossene Türen oder Fenster ausnutzen.
„Schon einfache Maßnahmen wie konsequentes Abschließen können verhindern, dass Betrüger überhaupt eine Gelegenheit bekommen“, erklärte Arnold.
Zudem dankte er den engagierten Organisatoren sowie Helferinnen und Helfern für die sehr gute Vorbereitung der Veranstaltung.
Ergänzt wurden die Ausführungen durch zwei erfahrene Präventionsbeamtinnen der Polizeiinspektion Bad Salzungen. Polizeihauptmeisterin Doris Wilhelm erläuterte verständlich die gängigsten Betrugsformen wie den Enkeltrick, Schockanrufe, falsche Polizeibeamte oder Haustürbetrug.
„Betrüger verändern ihre Methoden ständig. Wer die typischen Maschen kennt, kann schneller reagieren und sich schützen“, sagte Wilhelm.
Zudem unterstützte Polizeiobermeisterin Aileen Barth den Vortrag.
Die hohe Teilnehmerzahl und die zahlreichen Nachfragen unterstrichen den großen Informationsbedarf. Mit der Veranstaltung zeigte die Thüringer Polizei erneut ihr Engagement in der Präventionsarbeit und die Bedeutung des direkten Austauschs mit der Bevölkerung, um insbesondere ältere Menschen wirksam vor Betrug zu schützen.


