Kanalinspektionsintervall: Noch 15 Prozent müssen in Hünfeld verfilmt werden

Gastbeitrag von Helmut Käsmann

Noch rund 15 Prozent der öffentlichen Kanalleitungen im Hünfelder Stadtgebiet müssen 2026 im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Wiederholungsintervalls befahren werden.

Dazu hat der Magistrat der Stadt Hünfeld die Aufträge an ein Fachunternehmen vergeben, teilt Bürgermeister Benjamin Tschesnok mit. Die Kosten dafür betragen rund 60.000 Euro.

Die Eigenkontrollverordnung des Landes Hessen verpflichtet Städte und Gemeinden dazu, mindestens alle 15 Jahre ihr gerade in ländlichen Regionen weit verzweigtes Kanalnetz mit Videolafetten zu befahren.

Im Wasserschutzgebieten beträgt das Intervall sogar nur fünf Jahre. Die dabei festgestellten Schäden im Kanalnetz werden durch die Fachingenieure in verschiedene Schadensklassen eingestuft, die entweder zum sofortigen Handeln wegen möglicher Gefahren für den Untergrund oder zur Instandsetzung innerhalb bestimmter Fristen veranlassen.

Bis zum Wintereinbruch im November vergangenen Jahr waren bereits 85 Prozent des Netzes in der Stadt Hünfeld untersucht worden. Die Auswertung der umfangreichen Videoaufzeichnungen aus den Befahrungen der Kanäle dauert noch an.