FOTOS – Kicken für den guten Zweck – Benefizturnier Merkers mit Gemeinschaftsgeist

Gastbeitrag von Andreas Schmidt

Unter dem Motto „Kicken für den guten Zweck“ ist das Benefizturnier erfolgreich zu Ende gegangen und hat eindrucksvoll gezeigt, was durch gemeinsames Engagement möglich ist.

Bereits die Eröffnung unterstrich den besonderen Charakter der Veranstaltung: Erstmalig wurde das Turnier feierlich vom Fanfarenzug Merkers sowie der Hansastadtkapelle Dorndorf eröffnet, bevor die Veranstalter – vertreten durch Andreas Schmidt – und Bürgermeister Peter Neumann mit kurzen Worten den offiziellen Startschuss gaben.

Neben spannenden sportlichen Begegnungen stand vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt. Insgesamt kam die beachtliche Spendensumme von 8.250 Euro zusammen. Der Erlös kommt mehreren Einrichtungen aus der Region zugute:

Jeweils 1.500 Euro erhalten die Kindergärten „Kleine Wiese – Merkers“, „Knirpsenland – Kieselbach“ und „Lindenzwerge – Dorndorf“. Weitere 3.750 Euro gehen an das Hospiz-Zentrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Regionen Bad Salzungen/Rhön.

Dass ein solches Ergebnis erzielt werden konnte, ist dem Zusammenspiel vieler engagierter Beteiligter zu verdanken. Die Krayenberggemeinde stellte nicht nur die Halle zur Verfügung, sondern trug durch eine jederzeit harmonische und unkomplizierte Zusammenarbeit wesentlich zum reibungslosen Ablauf der Veranstaltung bei.

Besonders erfreulich war die große Resonanz: Man freute sich über zahlreiche bekannte Gesichter, die bereits mehrfach aktiv am Turnier teilgenommen haben, ebenso wie über viele Besucherinnen und Besucher aus dem Ort sowie aus der gesamten Region, die den Weg nach Merkers fanden und die Veranstaltung unterstützten.

Großen Anteil am Gelingen hatten zudem zahlreiche Vereine, Unterstützer und Einzelpersonen. Der HV Merkers, insbesondere Uwe Lippert, unterstützte die Organisation maßgeblich. Für leuchtende Kinderaugen sorgte Sophie Albrecht mit ihrem Kinderschminken.

Die besonderen Momente des Tages wurden von Danny (#julina_individual) in einem professionellen Aftermovie festgehalten, während Martin Herbst Fotografie und Lea Clouba kurzfristig die Mannschafts- und Gruppenfotos übernahmen.

Auch im Hintergrund lief vieles Hand in Hand: Der Sportfischerverein Merkers kümmerte sich um das ganztägige Grillangebot, unterstützt von der Fleischerei Lüdtke, die beim Grillgut entgegenkam. Die Theke wurde vom Verein Rock am Berg Merkers betrieben. Der Jugendclub Merkers stellte Bierzeltgarnituren, Kaffeemaschine und weiteres Equipment bereit. Ein 30-Liter-Fass Veltins für die umsatzstärkste Mannschaft wurde vom Kirmesverein Merkers zur Verfügung gestellt.

Den sportlichen Teil entschied Kenias letzte Reserve souverän für sich und belegte den 1. Platz, gefolgt von der Kirmesgesellschaft Dorndorf auf Platz 2. Platz 3 ging an die Heißen Reiter Casablanca, vor Juventus Hartschwinden auf Rang 4. Die weiteren Platzierungen: 5. FC Hodenhagen, 6. HV Merkers / AH, 7. HV Merkers / Handball, 8. Silvester Bad Salzungen 1, 9. Sektion Wupdi, 10. Silvester Bad Salzungen 2.

Individuelle Auszeichnungen erhielten Babette Heiß als beste Torhüterin sowie Lennart Jacob als bester Spieler des Turniers. Den Pokal für die umsatzstärkste Mannschaft sicherte sich die Kirmesgesellschaft Dorndorf mit insgesamt acht Kisten Bier.

Für einen strukturierten Ablauf sorgte Michael Plusqua, der das Kampfgericht über den gesamten Turniertag leitete. Die sportliche Leitung lag in den Händen der Schiedsrichter Yannik Barthelmäs und Marlon Teichmüller, der nach einer kurzfristigen Absage einsprang.

Zusätzliche Attraktionen wie die kostenfrei bereitgestellte Hüpfburg von Schöni & Friends rundeten das Angebot ab. Möglich wurde die Tombola durch zahlreiche Sponsoren, die das Turnier finanziell sowie mit Sachspenden und Gutscheinen unterstützten.

Die Verantwortlichen von „Kicken für den guten Zweck“ blicken bereits nach vorn und hoffen auch bei der nächsten Ausgabe auf diese großartige Unterstützung – sei es auf dem Spielfeld, neben dem Feld als Helferinnen und Helfer oder als Sponsor. Das Turnier hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark Zusammenhalt, Ehrenamt und regionale Verbundenheit sein können.