Gastbeitrag von Tina Kwiatkowski
Pünktlich zum Dreikönigstag erhielt das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen am Dienstag erneut Besuch von den Sternsingern der Katholischen Kirchengemeinde „St. Marien“.
Die Kreisverwaltung zählt damit auch in diesem Jahr zu jenen Einrichtungen im Meininger Stadtgebiet, die den Segen der Sternsinger empfangen. Sieben Mädchen und Jungen konnte Landrätin Peggy Greiser am Nachmittag im Landratsamt begrüßen.
Wie die Heiligen Drei Könige in prächtige Gewänder gekleidet und mit dem symbolischen „Stern von Bethlehem“ im Gepäck, sangen sie traditionelle Lieder und trugen Verse vor.
Anschließend überbrachten sie den Segen „20*C+M+B+26“ („Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“). Der Segen wurde über den Türen von Büros und Beratungsräumen befestigt und soll Schutz spenden.
Zum Dank für ihren Besuch übergab die Landrätin den Sternsingern neben einer reich gefüllten Box mit Süßigkeiten auch eine Geldspende.
Das Dreikönigssingen ist traditionell mit einer Spendensammlung verbunden. Unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ richtet die Aktion ihren Blick in diesem Jahr auf Bangladesch und setzt damit ein Zeichen gegen Kinderarbeit.
Obwohl es bereits Fortschritte gäbe, müssten in dem südasiatischen Land noch immer rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – ein Großteil sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen, berichtet das Kindermissionswerk.
Partnerorganisationen der Sternsinger setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.


