Gastbeitrag von Rüdiger Christ
Die Aktion Dreikönigssingen 2026 steht bundesweit unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.
Im Mittelpunkt der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder steht in diesem Jahr die Bekämpfung ausbeuterischer Kinderarbeit. Kinderarbeit bezeichnet Einkommen schaffende Tätigkeiten, für die Kinder zu jung sind, die sie vom Schulbesuch abhalten und die ihrer Gesundheit sowie ihrer Entwicklung schaden.
Ein besonderer Fokus der Aktion liegt auf Bangladesch, wo etwa ein Drittel der rund 167 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in Armut lebt. Viele Kinder sind gezwungen, ihre Schulbildung abzubrechen, um zum Familienunterhalt beizutragen.
Zwei Projektpartner des Kindermissionswerks Die Sternsinger e.V. zeigen, wie Hilfe konkret wirkt: Die Caritas Bangladesch unterstützt Kinder und Jugendliche aus armen und benachteiligten indigenen Bevölkerungsgruppen durch Bildungsangebote. Die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) befreit in der Region Jessore in Westbangladesch Kinder und Jugendliche aus gesundheitsschädigenden Arbeitsverhältnissen und ermöglicht ihnen den Schulbesuch.
Auch in der Katholischen Pfarrei St. Familia im Felda- und Werratal sowie in den Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinden Dermbach und Empfertshausen beteiligten sich in diesem Jahr wieder zahlreiche Mädchen und Jungen an der ökumenischen Aktion. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg, um an der 68. Aktion Dreikönigssingen 2026 teilzunehmen.
Der Auftakt der Aktion fand in feierlichen Andachten statt. In der Katholischen Kirche „St. Peter und Paul“ in Dermbach mit Pfarrer Ulrich Pasenow und Pfarrerin Silke Glöckner sowie im Katholischen Pfarrheim Zella/Rhön mit der pastoralen Mitarbeiterin Stefanie Gärtner.

In Dermbach, Glattbach, Oberalba und Unteralba und waren insgesamt 33 Mädchen und Jungen als Sternsinger unterwegs. In Zella/Rhön beteiligten sich 29 Kinder, die zudem die Orte Andenhausen, Brunnhartshausen, Diedorf, Empfertshausen, Föhlritz, Neidhartshausen und Steinberg besuchten. Als Könige und Sternträger zogen sie von Haus zu Haus, sangen und trugen ihre Segenssprüche vor und sammelten Spenden für Kinder in Not.
Traditionell schrieben die Sternsinger den Segensspruch „20*C+M+B*26“ über die Haustüren. Die Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“, Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze symbolisieren den Segen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Mit ihren Spenden unterstützen die Sternsinger-Projekte weltweit und leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Kinderarbeit.
Wer die Aktion Dreikönigssingen 2026 „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ unterstützen möchte, kann dies auch über folgendes Spendenkonto tun:
Kindermissionswerk Die Sternsinger e. V.
IBAN: DE95 3706 0193 0000 0010 31
BIC: GENODED1PAX
Pax-Bank für Kirche und Caritas eG











