Beitrag von Rüdiger Christ
Das Schwarze Moor in der Rhön ist auch bei aktuell leicht winterlichen Verhältnissen ein lohnendes Ziel für Naturliebhaber und Ruhesuchende. Über den gut ausgeschilderten Rhön-Rundweg 5 gelangt man zu einer besonderen Attraktion der Region: dem Eisgraben-Wasserfall.
Gerade im Winter zeigt sich der Eisgraben-Wasserfall von seiner beeindruckendsten Seite. Eisige Formationen, gefrorene Wasserspuren und die stille Atmosphäre der kalten Jahreszeit verleihen diesem Ort einen ganz besonderen Zauber, der Besucher sofort in seinen Bann zieht.
Das Schwarze Moor wird von zwei Bächen entwässert – dem Querenbach und dem Aschelbach. Letzterer fließt unter der Hochrhönstraße (S 2288) hindurch und führt direkt in den Eisgraben. Dort verwandelt sich der ansonsten ruhige Bachlauf in einen etwa vier Meter hohen Wasserfall, der besonders im Winter einen wildromantischen und eindrucksvollen Anblick bietet.
Direkt am Wasserfall lädt ein gemütlicher Rastplatz zu einer Pause ein. Von einer hölzernen Brücke aus können Besucher den Wasserfall zudem von oben betrachten und die winterliche Szenerie in vollen Zügen genießen.
Unter Kennern der Rhöner Wanderszene gilt der Eisgraben-Wasserfall als echter Geheimtipp. Gerade jetzt, in der winterlichen Atmosphäre, lohnt sich ein Ausflug zu diesem besonderen Naturhighlight ganz besonders.
Wichtige Hinweise für Besucher des Eisgraben-Wasserfalls:
Es gilt strenges Wegegebot.
Für Hunde besteht ständige Leinenpflicht.
Bitte nur auf offiziell ausgewiesenen Parkplätzen parken, z. B. am Schwarzen Moor oder an der Thüringer Hütte.
Wer sich nicht an diese Regeln hält, muss mit einem Bußgeld rechnen.
Mit Rücksicht auf Natur und Mitmenschen bleibt der Eisgraben-Wasserfall auch künftig ein einzigartiger Ort für alle, die die winterliche Rhön von ihrer schönsten Seite erleben möchten.















