Gastbeitrag von Nancy Bojens
(Solewelt Bad Salzungen)
Unter dem Titel „Bäder in Not“ setzen sich mehr als 30 kommunale Bäder in Thüringen in einer Initiative für eine bedarfsgerechte Unterstützung und zukunftssichere Finanzierung der Thüringer Bäder ein.
Nach der landesweit beachteten Demonstration der Initiative vor dem Thüringer Landtag Ende Oktober sammeln die Partner aktuell
Unterschriften zur Unterstützung der Petition mit den Forderungen der Initiative zum Erhalt der Thüringer Hallenbäder.
Im Rahmen eines thüringenweiten Aktionstages am heutigen Mittwoch informieren die Bäder ihre Gäste gezielt über die Initiative „Bäder in Not“ sowie die laufende Petition und rufen zur Zeichnung auf.
Seit Auslage der Unterschriftenlisten haben in den vergangenen Wochen bereits mehr als 2.500 Gäste der Solewelt ihre Unterstützung mit einer Unterschrift bekundet.
Alle landesweit in den Bädern gesammelten Unterschriften – bislang knapp über 8.000 – werden abschließend dem Thüringer Landtag übergeben.
Unverzichtbarer Beitrag
Hallenbäder sind weit mehr als Sportstätten. Sie gehören zur kommunalen Daseinsvorsorge, sind Orte der Begegnung für alle Generationen und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesundheit, Bildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Jährlich lernen in Thüringen rund 40.000 Kinder schwimmen, insgesamt besuchen fast fünf Millionen Menschen pro Jahr die Hallenbäder im Freistaat. Auch für Vereine, Selbsthilfegruppen, Reha-Angebote und den Schulsport sind sie elementar.
In der Solewelt besuchen wöchentlich mehr als 450 Teilnehmer die Aqua-Fitness - und Rehasportkurse, lernen im Jahr rund 150 Kinder schwimmen und zwei Schulen des Landkreises führen hier ihren Schwimmunterricht durch.
Die Petition kann noch bis 2. März durch eine Unterschrift vor Ort in der Solewelt oder auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages online gezeichnet werden.
Weitere Informationen zur landesweiten Petition und zu den Hintergründen finden sich unter: www.baeder-in-not.de.


