Missglückter Überholvorgang auf der Autobahn – Hoher Sachschaden bei Fulda

Auf der Autobahn A7 kam es unmittelbar nach der Auffahrt der Anschlussstelle Fulda-Mitte in Fahrtrichtung Kassel, im zweispurigen Streckenabschnitt, am Sonntag gegen 17:20 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW.

Ein 58-jähriger Mann aus Eiterfeld befuhr mit seinem PKW Volvo zunächst den Beschleunigungsstreifen der Auffahrt der Anschlussstelle Fulda-Mitte in Fahrtrichtung Kassel.

Hier beabsichtigte er ein auf dem rechten Fahrstreifen vorausfahrendes Fahrzeug zu überholen und wechselte, unmittelbar nach der Auffahrt vom Beschleunigungsstreifen auf den linken Fahrstreifen, ohne dort auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.

Der sich zu diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen befindende, sich der Situation von hinten nähernde PKW, ein Mercedes-Benz Maybach, wurde durch einen 42-jährigen Fahrzeugführer aus Steinheim am Albuch geführt. Dieser hatte zudem einen 27-jährigen Beifahrer bei sich.

Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung des Mercedes-Benz konnte eine Kollision durch Auffahren auf das Heck des vorausfahrenden Volvos nicht verhindert werden. Durch die Wucht der Kollision waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit.

Zudem verlor der Mercedes-Benz diverse Betriebsstoffe, welche durch die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Petersberg Mitte (16 Einsatzkräfte) und dem eingesetzten Abschleppdienst gebunden und aufgenommen wurden.

Die Unfallstelle wurde durch eine zufällig vorbeikommende THW-Kolonne abgesichert. Hier wurde sofort Erste-Hilfe geleistet. Die herbeieilenden Rettungskräfte wurden durch die Assistenzsysteme der Fahrzeuge unverzüglich alarmiert.

Alle Fahrzeuginsassen beider Fahrzeuge wurden durch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes untersucht. Hier wurden keine weiteren Behandlungen gewünscht. Alle Personen blieben, laut eigenen Angaben, unverletzt.

Der Verkehr wurde zunächst über den Beschleunigungs- und den nachfolgenden Standstreifen, rechts an der Unfallstelle, vorbeigeleitet. Es entstand ein Rückstau von ca. 1km, wobei der Verkehr zähfließend durchgehend rollte, sodass lange Wartezeiten ausblieben.

Der Gesamtschaden der Fahrzeuge wird vonseiten der Polizei auf ca. 230.000 Euro geschätzt, da anzunehmen ist, dass beide Fahrzeuge einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten haben.