Neue Pelletheizung in der Wandelhalle Völkershausen in Betrieb

Mitteilung der Stadt Vacha

Die Stadt Vacha geht bei der Wärmeversorgung ihrer kommunalen Gebäude neue Wege: In der Wandelhalle im Ortsteil Völkershausen wurde Ende 2025 eine moderne Pelletheizung installiert und inzwischen erfolgreich in Betrieb genommen.

Zuvor wurde die Wandelhalle mit einer alten Ölheizung beheizt, die jedoch irreparabel defekt war. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Vorgaben des Heizungsgesetzes sowie der künftig steigenden CO₂-Bepreisung wurden verschiedene Alternativen für die zukünftige Wärmeerzeugung geprüft.

Wärmepumpen sind jedoch gerade in älteren, nur teilweise gedämmten Gebäuden nicht immer die optimale Lösung. Daher hat sich die Stadt bewusst für ein Pilotprojekt mit einer Pelletheizung entschieden, um praktische Erfahrungen mit dieser Technik zu sammeln.

Den Einbau übernahm die Firma Weinberger aus Vacha. Installiert wurde eine 70-Kilowatt-Pelletanlage mit einem 3.000-Liter-Pufferspeicher sowie Silos für insgesamt neun Tonnen Pellets. Beheizt werden damit sowohl die Wandelhalle als auch das angrenzende Glashaus.

Maßgeblich begleitet wurde das Projekt durch den städtischen Energiemanager Frank Möller. Nach kleineren Startschwierigkeiten arbeitet die Anlage inzwischen zuverlässig.

Die Gesamtkosten für Installation und Umbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 80.000 Euro. Unterstützt wurde das Vorhaben durch eine Förderung der KfW-Bank in Höhe von etwa 31.000 Euro sowie durch rund 30.000 Euro aus dem Kommunalen Klimapakt des Freistaates Thüringen.

Bürgermeister Martin Müller ordnet das Projekt ein: „Mit der Pelletheizung betreten wir als Stadt Neuland. Der Betrieb ist zwar aufwendiger als bei klassischen Anlagen, aber wir möchten bewusst Erfahrungen sammeln.

In unserem Stadtgebiet gibt es viele große, alte kommunale Gebäude. Gerade hier können Pellets eine Alternative zur Wärmepumpe sein. Ich bin gespannt, wie sich die neue Heizung bewährt.“