Gastbeitrag von Silvana Krieg
Nach der erfolgreichen gemeinsamen Ausbildungszeit wurde am 30. Januar 2026 gemeinsam gefeiert. Das Werk Werra der K+S Minerals and Agriculture GmbH lud 42 frisch gebackenen Fachkräfte zusammen mit ihren stolzen Eltern und Begleitpersonen sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft zur traditionellen Freisprechung ein.
„Heute ist ein besonderer Tag!“, mit diesen Worten startete Matthias Pfaff, stellvertretender Werkleiter des Werkes Werra, seine Grußworte an die frisch gebackenen Auslerner.

Der Tag der Freisprechung markiert für die Absolventen das Ende der gemeinsamen Ausbildungszeit, ehrt für die erreichten Leistungen in den Abschlussprüfungen und gibt den offiziellen Startschuss für den weiteren beruflichen Weg.
Pfaff sprach den Jungfacharbeitern seinen Respekt für die erbrachten Prüfungsleistungen aus. Anschaulich verdeutlichte er, dass ihre erworbenen Fähigkeiten nicht nur wertvoll für sie selbst und K+S sind, sondern einen Beitrag für die Versorgungssicherheit ganzer Regionen und Branchen leisten.
„Ihr habt einen Beruf gewählt, der Bedeutung hat: für unser Unternehmen, für unsere Region, für Deutschland und Europa und für viele Menschen, die auf sichere Erträge angewiesen sind“, resümierte der stellvertretende Werkleiter und hieß die ehemaligen Auszubildenden im Kreis der Kolleginnen und Kollegen willkommen.
Herzliche Grußworte überbrachte auch Torsten Warnecke, Landrat des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Mit dabei hatte der Landrat sein beliebtes Gastgeschenk – die „Stracke“, sinnbildlich für ein gutes Miteinander.
Als besondere Anerkennung für ihr Engagement überreichte Warnecke die Stracke dieses Mal an die Moderatoren der Veranstaltung Nina Müller (Bergbautechnologin im zweiten Ausbildungsjahr) und Philipp Fröbel (Industriemechaniker im ersten Ausbildungsjahr) sowie an das Musik-Ensemble des Gymnasiums Vacha, das die Freisprechung feierlich umrahmte.

Den Auslernern wünschte der Landrat, dass auch sie auf ihrem weiteren beruflichen Weg immer gute Kollegen und Freunde an der Seite haben, mit denen sie die Stracke teilen können.
Zu den Gratulanten reihte sich ebenfalls Martin Rosenstengel, Kreisbeigeordneter des Wartburgkreises, ein. Er verwies auf die Bedeutung des Kaliabbaus für die gesamte Region und beglückwünschte die Absolventen zu dem guten Startpunkt, den sie für ihre Karriere gewählt haben – in handwerklichen und industriellen Berufen, die keine KI ersetzen kann.

Marc Wohlfarth, Ausbildungsleiter des Werkes Werra, blickte mit dem Publikum zurück auf den Beginn der gemeinsamen Ausbildungs- und Umschulungszeit.
„Auf eurer Reise hattet ihr stets die beste Begleitung“, würdigte Wohlfarth die Arbeit seines Teams und der Ausbildungsbeauftragten in den Bereichen.
Mit den Worten: „Ich freue mich, euch offiziell von der Lehre frei zu sprechen und euch zu Facharbeitern zu erklären“, läutete Wohlfarth den Höhepunkt der Feierlichkeiten ein.
Die Ausbildungsleiter der verschiedenen Berufsbereiche übergaben gemeinsam mit Matthias Pfaff und den Berufsschullehrern die Abschlusszeugnisse an sechs Chemikanten, drei Umschülerinnen und Umschüler zur Produktionsachkraft Chemie, fünf Anlagenmechaniker, sieben Industriemechaniker, elf Elektroniker für Betriebstechnik, sechs Kfz-Mechatroniker und vier Bergbautechnologen Tiefbautechnik.
Durch Uwe Seitz, Außenstellenleiter Heimboldshausen der beruflichen Schulen Bad Hersfeld, wurden die prüfungsbesten Absolventen mit einer Buchprämie besonders geehrt.
Spitzennoten erzielten die Kfz-Mechatroniker Robin Grob (Note 1,0) und Maurice Erbe (Note 1,2), Kerstin Kastner (Umschulung Produktionsfachkraft, Note 1,2) sowie Chemikant Simon Taeger (Note 1,0), der seine Ausbildung aufgrund seiner überdurchschnittlichen Leistungen um ein Jahr verkürzen konnte.
Für ihre sehr gute Entwicklung, die tollen Leistungen und ihr hohes Engagement während der Ausbildung wurden Kerstin Kastner und Simon Taeger auch durch Daniel Zierd, Ausbildungsleiter Chemieberufe, von Seiten K+S geehrt.

Abschließend überbrachte Ines Groß die herzlichsten Glückwünsche von Seiten des Betriebsrates des Werkes Werra, der Zentralen Technik und der Jugend- und Auszubildendenvertretung.
Die Jungfacharbeiter kamen ebenfalls zu Wort. Kfz-Mechatroniker Maurice Erbe und Robin Grob dankten in einer beschwingten Rede mit dem ein oder anderen Augenzwinkern dem Ausbildungsteam und allen Wegbegleitern.
Zu den Klängen der Blechblasinstrumente der Vachaer Schüler endete die Freisprechung feierlich mit dem traditionellen Steigerlied.








