Beitrag von Rüdiger Christ
Das Storchenpaar, das seit drei Jahren sein Nest auf dem Schornstein des alten Sägewerks in Weilar bewohnt, ist wieder vereint.
Nachdem vor einigen Tagen der erste Storch unter lautem Klappern das Nest in Besitz nahm und damit seine Rückkehr eindrucksvoll verkündete, ist nun auch der zweite Storch wohlbehalten aus dem südlichen Winterquartier zurückgekehrt.
In diesen Tagen lassen sich die majestätischen Vögel auf den Wiesen und Feldern entlang der Felda am Rande des UNESCO-Biosphärenreservates Rhön bei ihrer Nahrungssuche beobachten.
Neben der Futtersuche widmet sich das Paar nun einer weiteren wichtigen Aufgabe, der Ausbesserung ihres Nestes auf dem Schornstein. Dieses wird sorgfältig für die kommende Brutsaison vorbereitet.
Instinktiv warten die Tiere mit der Eiablage, bis die strengsten Wintertage vorüber sind, da anhaltender Frost die Eier gefährden könnte.
Mit großer Spannung wird auch in diesem Jahr auf Nachwuchs gehofft. Im vergangenen Jahr verlief die Brut erfolgreich, und Jungstörche konnten in Weilar beobachtet werden. Entsprechend berechtigt ist die Hoffnung, dass auch in dieser Saison wieder eine erfolgreiche Aufzucht gelingt.
Die Rückkehr der Weißstörche ist für viele Naturfreunde in der Region ein wunderbares Zeichen des nahenden Frühlings und ein eindrucksvolles Naturschauspiel.
Der Rhönkanal wird die Entwicklungen rund um die Weißstörche in der Rhön weiterhin aufmerksam begleiten und darüber berichten.




