Landratsamt Schmalkalden-Meiningen fördert zahlreiche Tourismusprojekte

Gastbeitrag von Christopher Eichler

Für die Verbesserung der Rad- und Wanderwegeinfrastruktur im Jahr 2026 hat der Landkreis Schmalkalden-Meiningen Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 250.000 Euro bewilligt.

Die entsprechenden Bescheide wurden den antragstellenden Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen Anfang März zugestellt.

Die vom Kreistag beschlossene Richtlinie zur „Verbesserung der touristischen Infrastruktur“ ist seit dem 1. Januar 2021 in Kraft. Auf dieser Grundlage stellt der Landkreis jährlich Mittel bereit, um die Attraktivität und Qualität der touristischen Angebote weiter auszubauen und die vorhandenen Potenziale gezielt zu stärken.

Gleichzeitig werden wichtige Impulse für die regionale Tourismuswirtschaft gesetzt.

„Die anhaltend hohe Nachfrage nach Fördermitteln zeigt, wie bedeutend die Unterstützung für unsere Städte, Gemeinden und Vereine ist. Gerade vor dem Hintergrund steigender Baukosten bleibt diese Förderung ein entscheidender Baustein für die Umsetzung vieler Projekte an unseren Wander- und Radwegen“, betont Landrätin Peggy Greiser.

Zu den geförderten Maßnahmen im Jahr 2026 zählen zahlreiche Projekte zur Weiterentwicklung der Radwege- und Wanderinfrastruktur im gesamten Landkreis.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau und der Planung von Radwegen, etwa der länderübergreifenden Radwegverbindung von Kaltennordheim nach Tann oder der Sanierung des Radweges zwischen Untermaßfeld und Ritschenhausen.

Darüber hinaus werden alternative Trassenführungen, beispielsweise zwischen Zella-Mehlis und Benshausen konzeptionell untersucht. In Steinbach-Hallenberg soll in den Neubau einer Radfahrer- und Fußgängerbrücke über die Hasel investiert werden.

Ergänzend dazu planen viele Kommunen die qualitative Aufwertung der Wegeinfrastruktur. So werden in mehreren Gemeinden Wander- und Radwege neu beschildert und mit Rastplätzen ausgestattet, unter anderem in der Gemeinde Grabfeld, in Neubrunn und Ritschenhausen.

Auch die Schaffung und Erneuerung von Sitzgelegenheiten entlang beliebter Routen wie dem Werratal-Radweg, dem Haseltal-Radweg oder im Bereich des Feldatal-Radweges trägt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität bei.

Weitere Maßnahmen konzentrieren sich auf die gezielte Ergänzung touristischer Angebote. Hierzu zählen unter anderem die Installation von Fahrradabstellanlagen, Lademöglichkeiten und touristischen Erlebnispunkten wie beispielsweise Selfie-Points.

Auch neue Erlebnisangebote für Wanderfreunde wie ein thematischer Rundwanderweg zur Flößergeschichte in Wernshausen, welcher im Rahmen der Austragung des deutschen Flößertages 2026 errichtet werden soll, oder ein Naturlehrpfad in Niederschmalkalden können durch die Förderung des Landkreises realisiert werden.

Antragsfrist für 2027 endet am 30. Juni 2026

Die Antragsfrist für das Förderjahr 2027 endet am 30. Juni 2026. Die Richtlinie sowie das Antragsformular sind auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-sm.de/richtlinien.

Gefördert werden Maßnahmen an der Rad- und Wanderwegeinfrastruktur. Dazu zählen neben Bauprojekten auch Beschilderungen sowie Ausstattungen wie Infotafeln, Sitzgelegenheiten, Schutzhütten oder Fahrradabstellanlagen.

Antragsberechtigt sind Gemeinden und Gemeindeverbände, kommunale Zweckverbände, interkommunale Zusammenschlüsse sowie gemeinnützige Vereine.

Ansprechpartnerin:

Franziska Trabert
Stabsstelle Kreisentwicklung – Tourismus
Tel.: 03693 / 485-8391
E-Mail: f.trabert@lra-sm.de