Sparkasse Fulda mit ersten Zahlen zum Geschäftsjahr 2025: Stabilität für die Region

Mitteilung der Sparkasse Fulda

Die deutsche Wirtschaft ohne Schwung, gedämpfte Investitionsbereitschaft bei den Unternehmen, zurückhaltende Verbraucher, dazu internationale Konflikte und handelspolitische Auseinandersetzungen: In diesem herausfordernden Umfeld hat sich die Sparkasse Fulda als verlässlicher Partner für Privatkunden, Geschäftskunden und Kommunen behauptet und blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück.

„In nahezu allen Geschäftssegmenten haben wir das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten“, resümiert Vorstandsvorsitzender Uwe Marohn. Das weiterhin gute Ergebnisniveau sei für die Sparkasse vor allem wichtig, um ihr Eigenkapital zu stärken und damit krisenfest zu bleiben.

„Auch über das reine Bankgeschäft hinaus wollen wir ein verlässlicher Stabilitätsanker für die Region bleiben.“

Kreditvolumen gewachsen – steigender Finanzierungsbedarf der Kommunen

Treiber für das Wachstum im Kreditgeschäft des vergangenen Jahres waren die Kommunen im Geschäftsgebiet der Sparkasse. Der Finanzierungsbedarf der kleinen und mittleren Unternehmen entwickelte sich hingegen moderat.

Marohn: „Viele gewerbliche Kunden hielten sich mit Investitionen zurück, weil ihnen eine nachhaltige konjunkturelle Erholung noch zu vage erschien.“

Insgesamt legte das Kreditvolumen der Sparkasse um 5,0 Prozent zu. Im vierten Jahr hintereinander lag dieses Plus merklich über dem Durchschnitt der hessischen Sparkassen.

Im Bereich der Wohnungsbaufinanzierungen setzte sich die vorsichtige Konsolidierung fort. Die Darlehenszusagen an gewerbliche Investoren sowie an private Eigentümer und Käufer erhöhten sich in diesem Segment auf 163 Mio Euro, 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

„Die Kunden empfinden das aktuelle Zinsniveau zunehmend als neue Normalität“, so Marohn, „von einem Nachfrageboom wie in den Jahren bis 2022 sind wir aber noch ein gutes Stück entfernt.“

Kontoguthaben und Depots erstmals über 5 Milliarden Euro

In einem anderen Geschäftsfeld trug es das Geldinstitut über eine markante Schwelle hinaus: Die Guthaben und Wertpapierbestände der Kundinnen und Kunden auf ihren Konten und Depots bei der Sparkasse stiegen erstmals auf über 5 Milliarden Euro.

Auch in Osthessen blieb die Sparneigung der Menschen unverändert hoch. In den Aufbau von Rücklagen und Vermögen beziehen zunehmend mehr Kundinnen und Kunden auch Investmentfonds und Aktien ein.

„Nicht wenige Privatkunden konnten sich deshalb am Ende des ausgesprochen guten Börsenjahrs 2025 über ein ordentliches Plus freuen“, blickt der Sparkassenchef zufrieden zurück.

Angespannter war die Situation hingegen bei vielen gewerblichen Kunden und auch Kommunen, die ihre in den Vorjahren aufgebauten Liquiditätsreserven teilweise auflösen mussten.

Service- und Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut

Für Horst Habermehl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, schafft die weiterhin erfreuliche Entwicklung der Sparkasse eine stabile Basis, um das Service- und Dienstleistungsangebot zu optimieren und zeitgemäß auszubauen.

„Wir arbeiten konsequent daran, unsere Abläufe für die Kundinnen und Kunden noch schneller und noch sicherer zu machen.“

Beispielhaft nennt Habermehl Fortschritte bei der Betrugsprävention: „Mit Hilfe KI-unterstützter Lösungen gelingt es deutlich besser, betrügerische Zahlungen rechtzeitig anzuhalten.“

Für die Kundschaft wesentlich einfacher und preisgünstiger geworden seien vor kurzem auch private Online-Auslandsüberweisungen in Länder außerhalb der Euro-Zone (z. B. Schweiz, Norwegen, Großbritannien, USA).

Optimistisch ist die Sparkasse für den neuen europäischen Zahlungsdienst wero. Als Alternative zu den bekannten US-amerikanischen Anbietern ermöglicht er sekundenschnelles Bezahlen in den teilnehmenden Online-Shops sowie von privat an privat.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir im Laufe dieses Jahres mehr als 20.000 Kundinnen und Kunden überzeugt haben werden“, so Habermehl.

In den nächsten Monaten würden weitere große deutsche Einzelhandelsketten wero als zusätzliche Bezahloption anbieten.

„Gleichzeitig will die Sparkasse ein Finanzpartner bleiben, dem die Menschen in die Augen schauen können“, bekräftigt Horst Habermehl mit Blick auf das Filialnetz der Sparkasse.

„In den letzten Jahren haben wir vor allem unsere großen Kompetenzcenter-Filialen sukzessive auf den neuesten Stand gebracht.“ Erst vor wenigen Tagen öffnete die grundsanierte Filiale am Georg-Stieler-Ring in Künzell ihren neuen Service- und Beratungsbereich.

Die offizielle Einweihung soll Anfang Mai dieses Jahres stattfinden.

„Sparkasse.Tut gut.“ – die neue Förderplattform der Sparkasse Fulda

Engagement zeigten die Sparkasse Fulda und ihre beiden Stiftungen im letzten Jahr nicht zuletzt als zuverlässiger Partner gemeinnütziger Vereine und Institutionen in der Region.

Die Förderungen von Aktivitäten in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Bildung, Wissenschaft, Natur- und Umweltschutz erhöhten sich deutlich auf über 900.000 Euro.

Vereine mit interessanten Projekten können sich seit Beginn dieses Jahres auf der neuen Förderplattform „Sparkasse.Tut gut.“ registrieren.

Schon jetzt freuen sich Vorstandsvorsitzender Uwe Marohn und sein Vorstandskollege Horst Habermehl auf den Hessentag im Juni.

„Als Premium Partner unterstreichen wir die starke Verankerung mit der Region. Das rote Sparkassen-S wird an vielen Hotspots des Hessentags sichtbar sein.“