Mitteilung der TGS Stadtlengsfeld
Kreativität, Gemeinschaft und persönliche Stärke standen im Mittelpunkt eines besonderen Kunstprojekts an der TGS Stadtlengsfeld.
Unter dem Thema „Was uns aufrichtet – Wachstum mit Haltung“ arbeiteten Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse mehrere Tage lang intensiv daran, ihre eigenen Kraftquellen künstlerisch auszudrücken.
Leitfrage dabei war: Was macht mich stark? Ziel des Projekts ist es, bunte Keramikstelen für den Schulhof zu gestalten – als sichtbares Zeichen für persönliche Stärke, Wertschätzung und ein klares Bekenntnis gegen Mobbing. Das Vorhaben knüpft an das erfolgreiche Graffiti-Projekt des vergangenen Jahres an.
Ermöglicht wurde das Projekt durch das Kunstgeld der „Kulturagent*innen Thüringen“, einer Maßnahme der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V., gefördert durch das Land Thüringen.
Durchgeführt wird das Projekt von der Jugendkunstschule Schweina in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen Andrea Magnus und Anette Scheffel.
Unterstützt und begleitet werden die Schülerinnen und Schüler zudem von Kathleen Hegenbarth vom Mobilen Dienst.
Der erste Projekttag stand ganz im Zeichen der Ideenfindung. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit der Frage auseinander, was ihnen persönlich Kraft gibt. In Skizzen und Entwürfen hielten sie ihre Gedanken fest und entwickelten erste Motive für ihre späteren Werke.
Am zweiten Tag lernten die Teilnehmenden den Werkstoff Ton näher kennen. Sie modellierten kleine Musterkacheln, probierten verschiedene Relieftechniken aus und sammelten erste praktische Erfahrungen. Mithilfe von Rohren entstanden schließlich Zylinder – die Grundform für die späteren Keramikstelen.
Der dritte Projekttag widmete sich der konkreten Gestaltung der Außenflächen. Die zuvor entwickelten Motive wurden auf die Tonzylinder übertragen und plastisch ausgearbeitet.
Dabei zeigte sich, dass die Umsetzung von der Skizze in ein Relief durchaus anspruchsvoll ist: Ideen wurden verändert, verworfen oder neu entwickelt.
So entstanden sehr persönliche und vielfältige Darstellungen – von Hobbys über schöne Erlebnisse bis hin zu Freundschaften und all dem, was die Schülerinnen und Schüler glücklich und zufrieden macht.
Nun heißt es zunächst warten, bis die Tonzylinder vollständig getrocknet und gebrannt sind. Im nächsten Schritt sorgt die Glasur für Farbe und verleiht den einzelnen Elementen ihren endgültigen Ausdruck.
Gleichzeitig wird dadurch die Verbindung der einzelnen Zylinder zu einem gemeinsamen Gesamtwerk betont. Am Ende des Schuljahres sollen die fertigen Keramikstelen feierlich im Schulhof präsentiert werden.
Sie werden nicht nur den Außenbereich verschönern, sondern auch ein dauerhaftes Zeichen setzen: für Stärke, Vielfalt, Zusammenhalt – und für eine Schule, die Haltung zeigt.








