Teamgeist & Action – Kaltensundheimer Jugendfeuerwehr auf Orientierungsfahrt

Die Kaltensundheimer Jugendfeuerwehr nahm auch in diesem Jahr an der Orientierungsfahrt der Jugendfeuerwehren im Landkreis Schmalkalden-Meiningen teil.

Durch reichlich Zuwachs und reifer werden der kleinen Nachwuchs-Feuerwehrfrauen und -männer konnten dieses Jahr drei Gruppen aus Kaltensundheim ins Rennen gehen.

Der Startpunkt lag dieses Jahr besonders günstig im Nachbarort, an der Feuerwehr in Kaltennordheim. Dort trafen sich die Jugendfeuerwehren, meldeten ihre Gruppen an und wurden direkt mit einem Lunchpaket für unterwegs versorgt.

Gut gestärkt ging es anschließend für die Trupps, aufgeteilt in verschiedene Altersklassen, auf die Strecke – bereit für einen Tag voller Herausforderungen.

Anfangs machte man Station in Oepfershausen. Dort warteten direkt die ersten Aufgaben – angepasst an die Altersklassen. Während die Jüngeren Materialien danach sortierten, ob sie brennbar sind oder nicht, durften die Älteren ihr Feuerwehrwissen unter Beweis stellen.

Sie stellten den Aufbau einer Feuerwehrgruppe zusammen und ordneten die passenden Funksprüche den jeweiligen Funktionen zu.

Weiter ging’s nach Stepfershausen. Hier war Teamarbeit gefragt: Mit vereinten Kräften rollten die Trupps einen Feuerwehrschlauch auf und transportierten gemeinsam ein Ziel. Nur wer gut zusammenarbeitete und die Aufgaben sauber ausführte, konnte hier punkten.

In Bettenhausen wurde es dann kreativ und technisch zugleich. Die jüngeren Teilnehmer formten Feuerwehrgegenstände aus Knete und erklärten diese ihren Betreuern und Teams – gar nicht so einfach, wenn sie anschließend erkannt werden mussten.

Die älteren Gruppen mussten dagegen echte Feuerwehrpraxis zeigen und drei Saugschläuche samt Saugkorb schnell und korrekt zusammenkuppeln.

Doch nicht nur der Feuerwehrnachwuchs war zu der Orientierungsfahrt gefragt, auch die Betreuer mussten mit ran. In Schafhausen war ihr Know-How gefragt.

Während die Betreuer Fragen rund um die Jugendfeuerwehr beantworten mussten, hieß es für die Trupps: Haltung bewahren! In Formation stehen bleiben und Disziplin zeigen – auch das gehört dazu.

In Mittelsdorf ging es dann ans Eingemachte - Feuerwehrknoten standen auf dem Programm. Was nicht sofort saß, wurde einmal gezeigt – und musste dann direkt nachgemacht werden.

Zum Abschluss wartete noch ein echter Geschicklichkeitsparcours am Verkehrsübungsplatz in Kaltennordheim auf die Jugendfeuerwehren.

Zwischen Bauzäunen und Flatterband mussten die Trupps gemeinsam drei Gegenstände ins Ziel bringen. Fiel etwas herunter, hieß es: zurück auf Anfang. Konzentration und Teamwork waren hier entscheidend.

Am Ende kehrten alle Gruppen zur Feuerwehr zurück, meldeten sich ab und gaben ihre Laufzettel zur Auswertung ab. Damit ging ein abwechslungsreicher und spannender Tag zu Ende – und die Jugendfeuerwehren traten mit vielen Eindrücken und Erlebnissen die Heimreise an.

 Ein großes Lob an alle Teilnehmer und Helfer – so sieht gelebte Nachwuchsarbeit aus!