WVS Bad Salzungen: Neue Verstärkung im Werksausschuss & Verbraucherbeirat

Gastbeitrag von Franziska Kallenbach
(WVS Bad Salzungen)

In der vergangenen Woche hatte der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen zur öffentlichen Verbandsversammlung eingeladen. Auf der Tagesordnung standen die Erweiterung des Werksausschusses, die Berufung der neuen Verbraucherbeiräte und Informationen zur Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes.

Noch im letzten Jahr hatte die Verbandsversammlung der Erweiterung des Werksausschusses und der dafür notwendigen Anpassung der Verbandssatzung zugestimmt.

Der Werksausschuss empfahl den Bürgermeister/innen der Mitgliedsgemeinden Susanne Rakowski, Bürgermeisterin der Stadt Bad Liebenstein, als neues Mitglied zu bestellen. Diese zeigte sich bereit für die neue Aufgabe und wurde von den Anwesenden einstimmig in den Werksauschuss gewählt.

Aufgrund der zurückliegenden Kommunalwahlperiode hat sich auch der Verbraucherbeirat des Verbandes neu aufgestellt.

Der WVS hatte hierfür alle Städte und Gemeinden des Verbandsgebietes sowie die Interessensgruppen (GEWOG, IHK, Verein „Haus und Grund“, BI „Rhön aktiv“, Gemeinde- und Städtebund, Kreisbauernverband) gebeten, Vorschläge einzureichen.

Sowohl der Werksausschuss als auch die Verbandsversammlung haben der Vorschlagsliste zugestimmt. Werkleiter Heiko Pagel und der amtierende Vorsitzende Ralf Tonndorf werden das Gremium aus 18 Mitgliedern zu einer konstituierenden Sitzung einladen.

Themen werden die Neuwahl des Vorsitzenden und des Stellvertreters, die Vorhaben 2025 sowie die Planung eines gemeinsamen Vor-Ort-Termins auf einer Baustelle des Verbandes sein. Der Verbraucherbeirat kommt in zwei Sitzungen im Jahr zusammen.

Zum Abschluss der Verbandsversammlung hatte der Werkleiter die Mitgliedsgemeinden gebeten, in die Gespräche und Planungen zur Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) für die Jahre 2027 bis 2032 zu gehen.

Bis zum 30. Juni 2026 müsse das ABK fertiggestellt sein. Mit 29 Kläranlagen in unserer Region hat der Wasser und Abwasser-Verband Bad Salzungen seine bisherigen Planungen für den Anschluss des ländlichen Raumes bereits erfüllt.

Der Werkleiter machte deutlich, dass für den weiteren Ausbau der zentralen Abwasserentsorgung mehr Fördergelder des Freistaates Thüringen nötig sind. Insbesondere, um der Forderung aus dem Thüringer Abwasserpakt nach einer Anschlussgraderhöhung bis 2030 auf über 90 Prozent nachzukommen.

Vertreten im Werksausschuss des Verbandes: Klaus Bohl (Bad Salzungen, Verbandsvorsitzender), Martin Müller (Vacha, stellv. Vorsitzender), Peter Neumann (Krayenberggemeinde), Ralph Groß (Barchfeld-Immelborn), Roland Ernst (Unterbreizbach), Thomas Hugk (Dermbach), Susanne Rakowski (Bad Liebenstein), Manuela Henkel (Geisa), Erik Thürmer (Kaltennordheim).

Stellvertreter/innen sind Sina Römhild (Oechsen), Bernadett Hosenfeld-Wald (Schleid) und Tino Hencl (Oberweid).

Mitglieder / Stellvertreter im Verbraucherbeirat:

Kommune

Bad Salzungen: Ralf Tonndorf, Romeo Cicci, Torsten Anacker, Uwe Krell, Pascal Wloch

Barchfeld-Immelborn: Steffen Wenzel, Susanne Schaft

Empfertshausen: Martina Zentgraf-Christ

Kaltennordheim: Ulrich Schramm

Unterbreizbach: Beatrice Geyer

Vacha: Martin Geißler

Interessensgruppe

BI „Rhön aktiv“: Ines Engelmann

GEWOG Bad Salzungen: Matthias Hartung

Kreisbauerverband: RA Uwe Ropte

Verein „Haus und Grund“: RA Jens Klische, Werner Hellmann (Stellvertreter)

WVS

Werkleitung: Heiko Pagel

Fachbereich Abwasser: Sebastian Peter

Fachbereich Trinkwasser: Christian Spieß